HILFE FÜR JUNG UND ALT

Templiner Netzwerk unterstützt Familien

Seit zehn Jahren gibt es das Familien-Kompetenz-Centrum in Templin. Eltern, Kindern und Menschen mit Handicap wird dort geholfen.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
In diesem Gebäude in Templin erhalten Familien Familien Unterstützung und Beratung.
In diesem Gebäude in Templin erhalten Familien Familien Unterstützung und Beratung. Michaela Kumkar
Templin.

Kompetente Unterstützung erfahren Familien in der Templiner Puschkinstraße. Unter einem Dach sind dort die Kita „Eulennest“, Frühförder- und Beratungsstelle, sprachtherapeutische Praxis und Familienentlastender Dienst angesiedelt. Zusammen machen sie die Säulen des Familien-Kompetenz-Centrums (FKC) aus. Eine Einrichtung, die es seit zehn Jahren gibt, inzwischen in Regie der Stephanus-Stiftung.

Angebote unter einem Dach

Eine Einrichtung, von der man lernen kann, wie sinnvoll und effektiv es ist, diese Angebote miteinander zu vernetzen, so Henryk Wichmann, zuständiger Dezernent und Zweiter Beigeordneter der Landrätin in der Kreisverwaltung, während der Veranstaltung zum Jubiläum in Templin. „Auch die Kreisverwaltung kann vom Familien-Kompetenz-Centrum lernen.“ Wichmann kündigte an, dass der Landkreis ein neues Bildungsamt schaffen wolle, um Beratung und Leistungen für Familien besser koordinieren und steuern zu können.

Kita zuerst eröffnet

2009 schlug die Geburtsstunde für dieses Projekt, mit der Eröffnung der Kita. „Wir betreuen jetzt 52 Kinder von unter einem Jahr bis zum Schulalter“, so Kita-Leiterin Elke Raddatz. In Gruppen und altersübergreifend, mit dem Schwerpunkt sie zu fördern und zu fordern und dem besonderen Anliegen durch Projektarbeit ganzheitliches Lernen und gewonnenes Wissen zu verknüpfen. Antje Beschnidt ihre beiden Kolleginnen in der Frühförder- und Beratungsstelle betreuen Familien mit Kindern im Vorschulalter. „40 bis 50 Familien suchen wir dabei zu Hause auf und arbeiten eng mit anderen Einrichtungen wie Kitas zusammen.“

Therapeuten einbezogen

Vom Miteinander im FKC profitiert auch die sprachtherapeutische Praxis, so Marina Fischer, die sie leitet. „Besonders, wenn es um Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern im Vorschulalter geht.“ Leistungsträger der Praxis sind die Krankenkassen. Darüber hinaus erfahren auch Jugendliche und Erwachse mit Sprach-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen durch die Therapeuten die erforderliche Behandlung.

Entlastung für Angehörige

Seit 2017 wird das Angebot in dem Haus in der Puschkinstraße durch den familienentlastenden Dienst komplettiert. „Wir unterstützen Familien, die mit einem Angehörigen mit Handicap zusammenleben. Das beginnt bei begleiteten Freizeitaktivitäten und endet bei Kita- und Schulbegleitung“, erklärte Leiterin Severine Albertz-Klabunde. Zehn festangestellte Mitarbeiter und zehn Ehrenamtler kümmern sich inzwischen um 80 Klienten. Noch in diesem Jahr sollen die Angebote für sie in neuen Räumen erweitert werden.

 

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