RAUM GESUCHT

Templiner Tierschutzverein braucht dringend Hilfe

Den Templinern fehlt seit Längerem ein geeigneter Raum für eine Quarantänestation. Das Problem ist jetzt jedoch richtig akut.
In einer der beiden Pflegestellen des Tierschutzvereins kümmert man sich zurzeit um diesen Katzennachwuchs. Da der Verein
In einer der beiden Pflegestellen des Tierschutzvereins kümmert man sich zurzeit um diesen Katzennachwuchs. Da der Verein jetzt keine Quarantänestation mehr hat, kann in der Pflegestelle eigentlich kein Fundtier aufgenommen werden. Heike Rutkowski
Templin.

Die Mitglieder des Templiner Tierschutzvereins machen sich Sorgen: Der Verein hat jetzt definitiv keine Quarantänestation mehr, um Fundkatzen, die zu ihm gebracht werden, vorübergehend separat unterbringen zu können. Die Räumlichkeit, die dafür jahrelang auf einem privaten Grundstück genutzt wurde, steht nicht mehr zur Verfügung, so Heike Rutkowski.

Ansteckungen vermeiden

„Die Situation ist wirklich ernst. Wir brauchen einen solchen Raum, um die Tiere vorübergehend unterzubringen, wenn wir uns um sie kümmern. Die Rede ist von zwei bis drei Tagen. In dieser Zeit überprüfen wir ihren Gesundheitszustand, kontrollieren, ob sie von Parasiten befallen sind und veranlassen, dass die Katzen, – wenn nötig – behandelt werden.“ Erst dann werden sie in die Pflegestellen des Vereins gebracht. So soll vermieden werden, dass sich Tiere gegenseitig anstecken.

Bemühungen bislang umsonst

Heike Rutkowski erinnert daran, dass man schon in der Vergangenheit nach einem Raum gesucht, sich deshalb an die Stadtverwaltung und an die Woba Templin gewandt habe. „Leider ohne Erfolg“, bedauert Gundula Vogel. Die Stadt Templin und der Tierschutzverein haben eine Vereinbarung getroffen, was die Aufnahme von Katzen angeht. Wird der Stadt ein Fundtier gemeldet, dann informiert sie den Verein oder umgekehrt. Vorausgesetzt, es handelt sich um ein Fundtier und keine frei lebende Katze. Darüber wird nach der Beschreibung des Verhaltens des Tieres entschieden.

Verein will sich einbringen

Es sei ja auch eine komfortable Lösung, wenn Katzen, die ausgebüxt sind und gefunden werden, vorübergehend in der Stadt untergebracht werden können. „Alle freuen sich, dass es uns gibt und dass wir diese Arbeit übernehmen. Hilfe und Unterstützung bekommen wir allerdings kaum“, stellt Heike Rutkowski fest. Sie und ihre Mitstreiter hoffen trotzdem, dass sich jetzt endlich eine Lösung für das Problem mit der fehlenden Quarantänestation ergibt. Wie der Raum aussehen sollte, damit er so genutzt werden kann, erklärt sie so: „Er muss mit einem Fenster versehen und beheizbar sein, denn wir gehen jetzt auf die kalte Jahreszeit zu. Ein Wasseranschluss wäre auch schön.“ Der Verein stelle die Käfige zur Verfügung sowie Futter und Einstreu und kümmere sich um die Versorgung der Tiere.“

Kontakt: 0151 10079474

 

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