KRANKENHAUS DER ZUKUNFT

Templins Ambulant-Stationäres Zentrum wird gebaut

Am Sana Krankenhaus entsteht eine moderne medizinische Versorgung für den ländlichen Raum. Die Bedeutung reicht über die Kurstadt hinaus.
Krankenhausdirektor John Jander (Dritter von links, mit Hülse) versenkte im Beisein von Klinik- und Projektvertretern sowie von Spitzenvertretern der Kommunen die Hülse mit Zeitzeugnissen im Boden, auf dem der Neubau für das Ambulant-Stationäre Zentrum stehen wird.
Krankenhausdirektor John Jander (Dritter von links, mit Hülse) versenkte im Beisein von Klinik- und Projektvertretern sowie von Spitzenvertretern der Kommunen die Hülse mit Zeitzeugnissen im Boden, auf dem der Neubau für das Ambulant-Stationäre Zentrum stehen wird. Horst Skoupy
Templin.

In Templin entsteht das Krankenhaus der Zukunft. Darüber waren sich am Mittwoch alle Verantwortlichen für ein neuartiges Projekt einig, für das am Templiner Sana Krankenhaus der Grundstein gelegt wurde. Der symbolische Akt stand dabei nicht nur für einen Neubau mit moderner Bereitschaftsdienstpraxis, interdisziplinären Untersuchungs- und Behandlungsräumen und einer Begegnungsstätte als Verbindung zum Bestandsgebäude, sondern für den gesamten Umbau der Klinik zum Ambulant-Stationären Zentrum, betonte Dr. Christian von Klitzing, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken AG für die Regionen Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Persönlicher Moment für Staatssekretär

Der Neubau ist Teil eines Projektes, das bundesweit Modellcharakter für andere Kommunen haben wird, erklärte Brandenburgs Gesundheitsstaatssekretär Andreas Büttner (Linke). „Es geht um die zukunftsfeste medizinische Versorgung der Patienten und Patientinnen in der Uckermark. Das Pilotprojekt kann Vorlage für die nachhaltige medizinische Versorgung im ländlichen Raum werden“, sagte er. Für ihn war es ein besonderer Moment, ist der Politiker doch nicht nur Templiner, sondern auch seine vier Kinder sind in dem Krankenhaus geboren worden.

Investitionen in Millionenhöhe

Mehr als zehn Millionen Euro fließen in den Umbau der Klinik zum ersten Ambulant-Stationären Zentrum. An einer Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung führe angesichts knapper Ressourcen und der aktuellen demografischen Entwicklung kein Weg vorbei, so von Klitzing. Zusätzlich entwickeln Krankenhausträger, Krankenkassen und Ministerien in Templin aktuell neue medizinische Versorgungsformen mit dem Projektvorhaben Strukturmigration im Mittelbereich Templin (StimMT), die mit 14,3 Millionen Euro gefördert werden.

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