Afd-Kundgebung

Toleranz-Aktivisten setzen ein Zeichen in Prenzlau

Während am Sonnabend auf dem Marktberg gegen die Corona-Politik protestiert wurde, sensibilisierten verschiedene Akteure für demokratischen Werte.
Vor dem Rathaus machten Akteure deutlich, wie sich der Diskurs in unserer Gesellschaft nach rechts verschoben hat.
Vor dem Rathaus machten Akteure deutlich, wie sich der Diskurs in unserer Gesellschaft nach rechts verschoben habe. Ivonne Hackbarth
Prenzlau

Wie humanistisch, weltoffen, antifaschistisch, solidarisch und demokratisch Prenzlau ist, das wollten am Sonnabend die Initiatoren von „Prenzlau bewegt sich für Offenheit, Vielfalt und Demokratie“ demonstrieren. Sie hatten zu einem Spaziergang zu 19  Orten in der Kreisstadt eingeladen, die für demokratische Werte stehen, darunter die Kirchen, das Gymnasium oder in den Stadtpark zum Gedenkstein für Frieden und Völkerverständigung.

Auf dem Platz vor dem Rathaus präsentierten Aktive der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ und sensibilisierten mit Bannern und Plakaten für ihr Anliegen. Darüber hinaus fand im „Glashaus“ in der Gartenstraße eine Aktion statt. Die Mitstreiter inszenierten eine Regenbogen-Lichtinstallation als Zeichen für Vielfalt, Respekt und Toleranz.

Zugleich fand am Nachmittag auf dem Marktplatz eine Kundgebung der brandenburgischen AfD unter dem Thema „Impfzwang – Nein, danke!!" statt, nachdem der Landesparteitag in Prenzlau wegen der 2G-Regel – ein signifikanter Teil der Mitglieder der AfD lehnt eine Impfung gegen Covid-19 ab – ausgefallen war.

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