GÄSTEBEFRAGUNG

Touristen stellen Uckermärkern gute Noten aus

Wie zufrieden sind Tagesgäste und Urlauber in der Uckermark mit Qualität und Service des touristischen Angebotes? Die Antworten gibt es hier.
Das Ahorn Seehotel Templin wird von vielen Besuchern wegen seiner Familienfreundlichkeit gelobt.
Das Ahorn Seehotel Templin wird von vielen Besuchern wegen seiner Familienfreundlichkeit gelobt. Uwe Werner
Die Uckermark ist eine Reise wert – das haben bestimmt auch diese Wassertouristen auf dem Unteruckersee vor der Kulisse
Die Uckermark ist eine Reise wert – das haben bestimmt auch diese Wassertouristen auf dem Unteruckersee vor der Kulisse des Prenzlauer Dominikanerklosters festgestellt. Uwe Werner
Dr. Marie-Christin Weber (rechts) und Silke Rumpelt präsentieren die Ergebnisse.
Dr. Marie-Christin Weber (rechts) und Silke Rumpelt präsentieren die Ergebnisse. Uwe Werner
Prenzlau.

„Es wurden rund 450 Übernachtungs- und Tagesgäste in der gesamten Uckermark befragt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage, um die Wirkungen der Tourismusmarketing- und Tourismusmanagementmaßnahmen durch Vereine, Kommunen und Anbieter zu ermitteln und gegebenenfalls anzupassen“, sagte tmu-Geschäftsführerin Anett Hoppe.

Anbieter touristischer Leistungen, Gastronomen, Hoteliers, Vertreter aus Politik und Wirtschaft und andere Interessierte waren in Prenzlau dabei, als Dr. Marie-Christin Weber von der Universität Potsdam die Ergebnisse der Befragung vorstellte. Sie wurde vor und während der letzten Sommerferien von Studenten der Universität Potsdam an mehreren Orten in der Uckermark – in Schwedt, Angermünde, Prenzlau, Templin, Lychen und Boitzenburg – durchgeführt. Die Gästebefragung wurde mit Hilfe einer Förderung durch die IHK Ostbrandenburg realisiert.

Voll und ganz zufrieden

Die Hälfte der Befragten sagte, dass sie zum wiederholten Male in der Uckermark zu Gast ist. 59 Prozent der Teilnehmer haben angegeben, dass sie mit dem Tourismusangebot in der Uckermark „voll und ganz zufrieden“ sind. Die restlichen 41 Prozent antworteten darauf immerhin noch mit „eher zufrieden“. 62 Prozent der Befragten werden demnach „auf jeden Fall“ wieder in die Uckermark kommen.

„Bei einzelnen Aspekten – wie familienfreundlichen Angeboten oder Gesundheits- und Wellnessangeboten – ist jedoch noch Luft nach oben. Zudem sollten die Bahnhöfe als touristische Knotenpunkte möglichst weiter ausgebaut werden. Auch bei den Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder in Bussen und Bahnen ist Luft nach oben. Und die Tourismusanbieter und Gastronomen sollten den Sozialen Medien und dem Internet als wichtige Informationskanäle der Gäste eine noch größere Aufmerksamkeit schenken“, sagte Dr. Marie-Christin Weber zu weiteren wichtigen Erkenntnissen aus der Befragung.

Broschüren und Flyer

Allerdings würden auch knapp 40 Prozent der Befragten die klassischen Broschüren und Flyer nutzen, um sich vor einer Reisebuchung über die Region und das touristische Angebot zu informieren.

Bestwerte auf einer Bewertungsskala zwischen 1 („überhaupt nicht zufrieden“ und 5 („trifft voll und ganz zu“) bei den Motiven für den Aufenthalt erreichten die kurze Anreise (4,4), kostengünstiger Urlaub (4,2), die guten Bedingungen fürs Radfahren (3,9) und die Möglichkeiten für einen familienfreundlichen Urlaub (3,2).

Die Zufriedenheit mit unterschiedlichen Aspekten des Aufenthalts war mit Bewertungen zwischen4 und 4,5 besonders groß bei „Anreise“, „Preis-Leistungsverhältnis der Unterkunft“, „Gastfreundlichkeit“, „Attraktivität der Landschaft“, „Wassertourismus“, „Wanderwege“, „Radwege“ und „Vielfalt der weiteren Freizeitangebote“.

Templin familienorientiert

Bei einer Betrachtung der Ergebnisse nach einzelnen Reisezielen in der Uckermark wird deutlich, dass Templin vor allem mit Familienfreundlichkeit und den Möglichkeiten zum Radfahren punkten konnte. In Lychen ist dies der Wassertourismus, und in der Region Schwedt/Angermünde „familienfreundlicher Urlaub“ und die Möglichkeiten, die der Nationalpark Unteres Odertal und das UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin bieten.

Nach der Präsentation sagte tmu-Mitarbeiterin Silke Rumpelt, dass es wünschenswert wäre, eine ähnliche Befragung in zwei bis drei Jahren folgen zu lassen, um weitere Erkenntnisse für die Arbeit zu bekommen.

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