Erneut wurde in der Uckermark ein Wildschwein erlegt, das mit Trichinellen infiziert war.
Erneut wurde in der Uckermark ein Wildschwein erlegt, das mit Trichinellen infiziert war. Ralf Hirschberger
Veterinäramt warnt

Trichinellenbefall in der Uckermark festgestellt

Bei einer Routineuntersuchung wurden bei einem Wildschwein die parasitischen Würmer festgestellt. Das Tier war nahe Milow erlegt worden.
Uckermrk

Erneut ist in der Uckermark bei Wild ein Trichinellenbefall festgestellt worden. Wie Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt informierte, wurden bei einem Wildschwein bei der Routineuntersuchung von Proben mittels der Digestionsmethode Trichinellen nachgewiesen. Das Tier war mit den parasitischen Würmern befallen. Das Tier, das in der Nähe von Milow (Gemeinde Uckerland) erlegt worden war, wurde als „untauglich“ beurteilt und unschädlich beseitigt. Der letzte Trichinenfund in der Uckermark liegt erst zwei Monate zurück.

In diesem Zusammenhang appelliert der Amtstierarzt zum wiederholten Male, dass von jedem zur Strecke gebrachten Wildschwein Proben – Zwerchfellpfeiler und Unterarmmuskulatur – untersucht werden lassen müssen. Die Probenmenge muss ausreichend und darf nicht gefroren sein, sodass problemlos Folgeuntersuchungen am gleichen Tag möglich sind. Weiterhin ist die telefonische Erreichbarkeit des Jagdausübungsberechtigten bis zum Abschluss der Untersuchungen zu gewährleisten.

Angesichts des Trichinellennachweises ist der Verbraucher von Wildschweinefleisch gut beraten, sich nach der Trichinellenfreiheit beim Abgebenden zu erkundigen.

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