Wer jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der sollte sich von der Arbeitsagentur beraten lassen (Symbolbild).
Wer jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der sollte sich von der Arbeitsagentur beraten lassen (Symbolbild). Carsten Rehder
Nachwuchskräfte

Uckermärker Unternehmen sind ausbildungsbereit

Das ist erfreulich: Trotz Corona machen Betriebe in der Region keine Abstriche in Sachen Berufsausbildung.
Uckermark

Auf die Ausbildungsbereitschaft von uckermärkischen Unternehmen hat sich die Corona-Pandemie nicht negativ ausgewirkt, wie Sabine Endmann, Pressesprecherin der Arbeitsagentur Eberswalde, mitteilte. „Obwohl wir uns ehrlich gesagt Sorgen gemacht hatten, wie die Betriebe während dieser wirklich schwierigen Zeit die Ausbildung stemmen werden.“ Umso mehr habe man sich darüber gefreut, dass die Unternehmen wirklich alles dafür getan haben, junge Menschen auszubilden. „Im Ausbildungsjahr 2020/2021, das durchgehend von der Krise geprägt war, haben die Unternehmen in der Uckermark allein der Arbeitsagentur 562 betriebliche Ausbildungsplätze gemeldet. Das waren lediglich 14 weniger als 2019/2020 und sogar 17 mehr als im Jahr 2018/2019“, belegt Sabine Endmann diese Entwicklung mit Fakten.

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Die Ausbildungsbereitschaft habe sich also nicht verändert, was so nicht automatisch zu erwarten war. „Das spricht dafür, dass sich die Betriebe in der Uckermark ganz besonders darum gekümmert haben, ihre Nachwuchskräfte trotz angespannter Pandemiesituation und teilweise ernsthafter wirtschaftlicher Probleme auszubilden. Da kann man nur den Hut ziehen!“

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Aktuell laufe die Phase, in der Betriebe ihre Ausbildungsplätze für den Lehrjahresstart 2022 melden, sodass hier noch sehr viel Bewegung bei den Angeboten zu erwarten ist. „Die Bandbreite der angebotenen Ausbildungsberufe ist genauso groß wie in den Vorjahren. Alle Branchen suchen Nachwuchskräfte“, lässt die Pressesprecherin der Arbeitsagentur dabei wissen. „Wir empfehlen künftigen Azubis deshalb, sich beraten zu lassen und auch nach beruflichen Alternativen zu schauen, wenn der gewünschte Beruf nicht unmittelbar im Heimatort ausgebildet werden sollte.“

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