Die uckermärkischen Kreistagabgeordneten haben Landrätin Karina Dörk damit beauftragt, eine Richtlinie für
Die uckermärkischen Kreistagabgeordneten haben Landrätin Karina Dörk damit beauftragt, eine Richtlinie für einen Investitionskostenzuschuss vom Landkreis zu erarbeiten, den Ärzte erhalten können, wenn sie eine Praxis in einer ländlichen Region übernehmen oder sich mit einer neuen Praxis niederlassen wollen. Fotolia
Kommunalpolitik

Uckermark will mit Zuschüssen Ärzte aufs Land locken

Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) soll eine Richtlinie für eine bessere medizinische Versorgung erarbeiten.
Prenzlau

In vielen Dörfern der Uckermark gibt es keine Arztpraxis. Einwohner sind gezwungen, im Krankheitsfall mitunter weite Strecken in die nächste Stadt zu fahren. Dabei gehört eine ausreichende medizinische Versorgung zur Daseinsvorsorge für die Bevölkerung, nicht nur in den Städten, sondern auch in den Dörfern. Es ist ein altbekanntes Problem, dass es schwierig ist, Ärzte zu finden, die bereit sind, sich in ländlichen Regionen niederzulassen.

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Dem will der Landkreis etwas entgegensetzen. Auf dem jüngsten Kreistag gab es von den uckermärkischen Abgeordneten grünes Licht für eine Richtlinie, die von der Landrätin Karina Dörk (CDU) erarbeitet werden soll und die Regelungen für einen Investitionskostenzuschuss bei der Übernahme oder der Neugründung einer Arztpraxis beinhaltet. Nicht zuletzt wird sie beauftragt, verstärkt Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit zur Übernahme von vakanten Praxen zu betreiben.

Das Problem: In der Uckermark hören immer mehr Hausärzte auf

Die Förderung des Landkreises soll ansiedlungswilligen Ärzten als Anschubfinanzierung dienen. Pro Haushaltsjahr wollen finanzielle Mittel in Höhe 200.000 Euro bereitgestellt werden. Maximal soll der Zuschuss eines einzelnen Projektes 100.000 Euro nicht überschreiten. Einzelheiten, wie die Voraussetzungen, die Bewerber erfüllen müssen, oder auch die Bedingungen, unter denen ein Investitionszuschuss gewährt wird, sollen in der Richtlinie geregelt werden.

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