STADTWERKE PRENZLAU

UckerStrom wird nur wenig teurer

Die Stadtwerke Prenzlau gehen für 2020 von geringfügigen Steigerungen beim Strompreis aus. Allerdings gibt es noch einige Ungewissheiten.
Mathias Scherfling Mathias Scherfling
Der Strompreis soll sich in der Uckermark nur geringfügig erhöhen. Eine endgültige Aussage können die Stad
Der Strompreis soll sich in der Uckermark nur geringfügig erhöhen. Eine endgültige Aussage können die Stadtwerke Prenzlau derzeit noch nicht treffen. Julian Stratenschulte
Uckermark.

Ohne Strom funktioniert heutzutage fast nichts mehr. Dem entsprechend empfindlich reagieren Verbraucher, wenn höhere Strompreise drohen. Nun haben verschiedene Medien berichtet, dass Kalkulationen für das kommende Jahr auf stark steigende Energierechnungen hinweisen würden. Doch die Stadtwerke Prenzlau, die mit UckerStrom viele Haushalte in der Uckermark versorgen, sehen das nicht so.

Momentan noch keine Aussage zum Strompreis möglich

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. „Tatsächlich machen Steuern, Abgaben und Umlagen – also der Anteil, den die Stadtwerke nicht beeinflussen können – über die Hälfte des Strompreises aus. Dazu kommen noch 25 Prozent Netzentgelte”, informierte Corinna Linde, Pressesprecherin der Stadtwerke. Sie weist darauf hin, dass wesentliche Preisbestandteile, wie die staatlich induzierten Umlagen für das Jahr 2020, noch nicht feststünden.

Wenn Umlagen teurer werden, steigt der Preis

Wenn sich an Steuern, Abgaben und Umlagen grundlegend etwas ändere, könnten sich auch die Stadtwerke dem nicht gänzlich entziehen, erklärte Corinna Linde. Sie rät Kunden, die UckerStrom beziehen, eines der Kundenbüros in Prenzlau, Templin oder Lychen zu besuchen, die zu Themen wie Energie- und Kostenoptimierung beraten.

Netzbetreiber E.DIS erhöht um 2 Euro pro Jahr

Die E.DIS Netz GmbH hat die Netzentgelte Strom für das Jahr 2020 in dieser Woche veröffentlicht. Danach werde es voraussichtlich zu einer geringfügigen Erhöhung der Netzentgelte kommen. Bezogen auf das Gesamtjahr mache das eine durchschnittliche Erhöhung um lediglich 2,00 Euro aus, sagte Horst Jordan, Pressesprecher der E.DIS Netz GmbH. „Inwieweit sich die Stromlieferpreise und damit die Endpreise für Kunden ändern, hängt von der konkreten Preiskalkulation der Stromvertriebsgesellschaften ab, in die noch zahlreiche weitere Faktoren einfließen”, so der Pressesprecher.

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Kommentare (6)

Fakt ist: er wird teurer! Wie fast alles hierzulande.
Ihr arbeitet fast nur noch für den unersättlichen Staat und seine Projekte, für Eure Mieten, Versicherungen, zum Sparen kommt kaum noch jemand, und des ist auch gar nicht so gewollt!

Nur die Gehälter und Renten steigen als einzige nicht!
Wir in Deutschland haben europaweit die größten Strompreise, das gleichen wir mit dem niedrigsten Rentenniveau aus.
Glückwunsch, aber das ist ja überwiegend so gewollt!

Das Energie teurer wird, ist nun keine grosse Überraschung und auch nicht erst seit heute so. Ihre Aussagen zu Rentenniveau und Strompreisen lassen sich mit einer einfachen Netzrecherche widerlegen. Die Tarifabschlüsse und Rentenerhöhungen der letzten Jahre lagen über der Inflation. Woher kommt jetzt ihre Empörung?

...lachen über den deutschen Michel, den man wie eine Zitrone ausquetschen darf.
Er sagt eh nichts!

Vorsicht Kritik am Staat wird hier nicht gern gesehen. Sie wollen doch nicht auch noch als Nazi gelten.

Dass Sie sich nach Ihrer unsäglichen und peinlichen Verdachtsäußerung zum gestrigen Anschlag in Halle hier überhaupt noch äußern, lässt schon tief in Ihr Innerstes blicken.

Wen hab ich denn verdächtigt?! Das man 2 Stunden nach der Tat weiß, dass es ein Rechtsextremer war, hab ich moniert und dann gesagt, dass ich auch mal mit spekulieren anfangen werde. Der Anschlag in Nimburg ist übrigens bis heute ein "LKW-Vorfall".

Wie die Inflation berechnet wird, ist ihnen hoffentlich auch bewusst! Durch ein wechselndes Paket (fast immer steckt ein Auto mit drin) wird die eigentlich Inflationsrate klein gerechnet. Die Gehaltserhöhungen sind beim normalen Arbeiter nie angekommen. Jede zweite Rente liegt unter 800 €. Tendenz extrem steigend.
Wenn Ralle... oben schriebt:

"Fakt ist: er wird teurer! Wie fast alles hierzulande.
Ihr arbeitet fast nur noch für den unersättlichen Staat und seine Projekte, für Eure Mieten, Versicherungen, zum Sparen kommt kaum noch jemand, und des ist auch gar nicht so gewollt!"

Dann ist das genau, was die deutsche Durchschnittsfamilie empfindet. Selbst beim Mittelstand ist das Bilden von Rücklagen mittlerweile so gut wie unmöglich.
Glauben sie nur weiter den Müll, den ihn unsere Medien und Politiker vorlügen. Wahrscheinlich sitzen sie selbst in irgend einer Verwaltung oder "Demokratie-verein" und sind noch nie irgend einer Arbeit nachgegangen, bei der man etwas produziert, repariert, verarztet oder lehrt.