BIENENSTERBEN

Unterstützer für Schutz der Bienen in der Uckermark gesucht

20 000 Unterschriften müssen für das Volksbegehren zur Rettung der Bienen vorgelegt werden. Auch im Nordosten wird eifrig gesammelt.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Die Bienchen Vera und Rahel summten über den Marktberg. Ihnen zur Seite standen weitere Mitglieder des BUND.
Die Bienchen Vera und Rahel summten über den Marktberg. Ihnen zur Seite standen weitere Mitglieder des BUND. Kai Horstmann
Uckermark.

Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben mit einer Aktion auf dem Prenzlauer Marktberg auf die Volksinitiative zur Rettung der Artenvielfalt aufmerksam gemacht. Es müssen innerhalb eines Jahres 20 000 Unterschriften gesammelt werden, damit sich der Landtag mit dem Problem beschäftigt. Start war am 15. April.

Im zweiten Schritt Volksbegehren möglich

Wenn Politiker aus Sicht der Initiatoren dennoch nicht wirksam genug gegen das Insektensterben vorgehen, kann ein Volksbegehren in die Wege geleitet werden. Sollten es BUND und NABU dabei schaffen, dass mindestens 80 000 brandenburgische Wahlberechtigte innerhalb von sechs Monaten per Unterschrift ihre Zustimmung geben, erfolgt daraus ein Volksentscheid. Die Aktivisten – davon zwei in einem Bienenkostüm – sammelten nicht nur Unterschriften, sondern führten auch viele Aufklärungsgespräche.

Einschränkung von Pestiziden gefordert

Die Hauptforderungen der Naturschützer sind ein Pestizidverbot in Naturschutz- und FFH-Gebieten, zehn Meter breite Gewässerrandstreifen, dass landeseigene Flächen naturverträglich bewirtschaftet werden sowie eine generelle Senkung des Einsatzes von Pestiziden, der Lichtverschmutzung und des Flächenverbrauchs. Die Unterschriftenlisten liegen in vielen Geschäften und in Rathäusern in der Uckermark aus.

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