B 198

Verkehrsinsel an Ortseinfahrt Gramzow bleibt Reifenkiller

Der scharfkantigen Granitborde an einer Verkehrsinsel in Gramzow sorgen weiter für Reifenplatzer. Immer mehr Autofahrer sind verärgert.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Die Zahl der Reifenplatzer an einer Verkehrsinsel in Gramzow nimmt unvermindert zu.
Die Zahl der Reifenplatzer an einer Verkehrsinsel in Gramzow nimmt unvermindert zu. Heiko Schulze
Gramzow.

Die Verkehrsinsel an der Bundesstraße 198 kurz nach der Ortseinfahrt von Gramzow lässt weiter Reifen platzen. Und sorgt damit für großes Unverständnis bei den Anwohnern. „Es ist mittlerweile unglaublich, das offenbar nichts und niemand etwas gegen diesen Zustand unternehmen kann”, schrieb Manuela Raase an den Uckermark Kurier. Zuletzt häuften sich wieder die Vorfälle.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen nach Stau

Mitschuld an dieser Häufung hatte sicherlich ein zeitgleicher Stau auf der Autobahn 20, der viele Autofahrer auf die B 198 ausweichen ließ. Am diesem Tag war Manuela Raase mit dem Fahrrad bei Gramzow unterwegs. Auf dem Weg zu einem nahe gelegenen See konnte sie bereits am Vormittag in der Einfahrt nach Karlshof die ersten Autos mit platten Reifen ausmachen.

„Als wir gegen 13 Uhr nach Hohengüstow gefahren sind, kam es vor unserem Augen zu einem Reifenplatzer, weil der Fahrer die Enge der Verkehrsinsel wahrscheinlich falsch eingeschätzt hatte”, so die Anwohnerin. Zu schnell sei er augenscheinlich nicht gewesen.

Bau verlief nach Vorschrift

Der Uckermark Kurier hatte bereits mehrmals über die Vielzahl der Reifenplatzer an der Verkehrsinsel berichtet. Im Amt Gramzow häufen sich die Beschwerden, doch zuständig für die Verkehrsinsel ist der Landesbetrieb Straßenwesen. Dr. Cornelia Mitschka von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Medien erklärte, dass der Bau der Verkehrsinsel nach den geltenden Vorschriften für die Planung von Bundesstraßen umgesetzt worden sei. Es wurde eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h berücksichtigt. Fahrversuche hätten überdies ergeben, dass auch höhere Geschwindigkeiten möglich seien, bei 60 km/h sei aber ein Grenzwert erreicht.

 

 

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