Teil der Umleitungsstrecke für die B 96 ist auch die Templiner Mühlenstraße. Auch ohne Umleitung sind viele Te
Teil der Umleitungsstrecke für die B 96 ist auch die Templiner Mühlenstraße. Auch ohne Umleitung sind viele Templiner mit der Verkehrssituation dort unzufrieden. Michaela Kumkar
Belastung durch Umleitung?

Verkehrszählung für Templin angekündigt

Stadtverordnete haben wegen der Umleitungsstrecke für die B 96 ein ganzes Paket an Maßnahmen zur Verkehrssicherung gefordert. Das hat seinen Grund.
Templin

Seit Anfang April ist die Schleusenbrücke wegen Schäden an der Fürstenberger Schleusenbrücke für Schwerlaster über 16 Tonnen gesperrt. Für sie ist eine Umleitung ausgewiesen, die über Zehdenick, Templin, Lychen nach Fürstenberg und führt. In den betroffenen Städten hatte man dadurch eine hohe verkehrsmäßige Belastung gefürchtet. In Templin bereiteten die Fraktionen SPD/Grüne sowie Uckermärker Heide/WBv deshalb für die Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Beschlussvorschlag zu Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der Umleitungsstrecke vor. Er enthält gleich ein ganzes Paket von Maßnahmen: eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 50 auf Tempo 30 innerhalb der geschlossenen Ortschaften, mobile Ampelanlagen als Überquerungshilfen an Gefahrenstellen, darüber hinaus auf der Bahnhofstraße in Höhe des Bahnhofs und auf der Mühlenstraße zwischen Kantstraße und Am Markt.

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Gefordert werden in dem Antrag für die Dauer der Umleitung durch Templin außerdem Zebrastreifen oder eine mobile Ampelanlage auf der Prokopiusstraße, Überholverbote innerhalb der geschlossenen Ortschaften sowie entlang der Oberen Mühlenstraße, der Mühlenstraße und am Marktplatz in Templin ein Verbot des Überholens von Radfahrern. Diskutiert wurde darüber allerdings nicht in der Stadtverordnetenversammlung. Fraktionsvorsitzender Stefan Rikken (Bündnis 90/Die Grünen) teilte zu Beginn mit, dass beide Fraktionen ihren Antrag zurückziehen. Man wolle noch abwarten, wie sich die Situation entwickele, sagte er auf Nachfrage.

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Bürgermeister Detlef Tabbert (Linke) hatte in der Sitzung wissen lassen, dass der Landesbetrieb Straßenwesen Mitte Mai eine Verkehrszählung im Bereich Albertshof angekündigt habe. Nach der Auswertung werde es eine Information an die Stadtverwaltung geben, inwieweit das Verkehrsaufkommen tatsächlich gestiegen sei.

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