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Vermisste Templinerin tot im Wasser gefunden

Zwei Tage lang hatte ein Großaufgebot an Einsatzkräften nach der Seniorin gesucht. Jetzt gibt es die traurige Gewissheit, dass sie nicht mehr lebt.
Templiner und Bernauer Feuerwehrleute gehörten am 2. Januar zu den Einsatzkräften, die nach der vermissten Seniorin
Templiner und Bernauer Feuerwehrleute gehörten am 2. Januar zu den Einsatzkräften, die nach der vermissten Seniorin suchten. Michaela Kumkar
Templin ·

Die am 31. Dezember vermisst gemeldete 81-jährige Templinerin wurde am 3. Januar tot in der Nähe des Ratsteiches gefunden. Ein Passant hatte sich bei Mirko Jeske, diensthabender Zugführer von der Freiwilligen Feuerwehr Templin, gemeldet. "Er informierte mich, dass er eine Person im Wasser gesehen hat", so Mirko Jeske. Er habe um 15 Uhr Kameraden der Wehr und die DRK-Wasserwacht alarmiert. "Zusammen haben wir die Person geborgen, Polizei und Rettungsdienst verständigt. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei der Person um die vermisste Frau handelt", sagte Mirko Jeske.

Großaufgebot an Kräften im Einsatz

Zwei Tage lang war nach ihr gesucht worden. "Gegen 22 Uhr wurde am 2. Januar ein groß angelegter Einsatz mit Feuerwehr, Wasserwacht, Einsatztauchern, Rettungshundestaffel und Polizei am Stadtsee Templin zunächst eingestellt", so Polizeihauptkommissar Ralf Urland von der Polizeiinspektion Uckermark.

Ermittlungen zum eventuellen Aufenthalt ohne Ergebnis

Die Polizei geht nach den Ermittlungen davon aus, dass die Frau bereits am 30. Dezember 2020 ihre Wohnung in unbekannte Richtung verlassen hatte. iIne durchgeführte Suche mit Hunden habe zunächst zur Pionierbrücke am Stadtsee geführt. "Dort verlor sich jede Spur. Weiterhin liefen die Ermittlungen im näheren Umfeld zum eventuellen Aufenthalt, welche leider auch nicht zu einem Erfolg führten", so Ralf Urland.

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