RETTUNGSEINSATZ

Verwirrte Jugendliche löst Großeinsatz am Uckersee aus

Eine 15-Jährige soll am „Kap” in den Unteruckersee gegangen sein. Diese Alarmmeldung löst Freitagabend einen Großeinsatz in Prenzlau aus.
Heiko Schulze Heiko Schulze
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Die Suche nach einer 15-Jährigen, die Freitagabend in der Abenddämmerung in den Unteruckersee gegangen sein soll, löste in Prenzlau einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Nordkurier
Prenzlau.

Es galt keine Zeit zu verlieren, denn der durch die Rettungsleitstelle Uckermark ausgelöste Alarm ließ Freitagabend das Schlimmste befürchten. Eine 15-jährige Jugendliche soll im Bereich unterhalb der Kap-Gaststätte in den Unteruckersee gegangen sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die Abenddämmerung eingesetzt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Polizisten eilten an den Einsatzort unterhalb des südlichen Endes der Prenzlauer Uckerpromenade.

Zurück ans Ufer geschafft

Auf Nachfrage in der Prenzlauer Polizeiwache konnte die Redaktion des Uckermark Kurier schließlich erleichtert in Erfahrung bringen, dass der Einsatz mit einem glücklichen Ausgang beendet werden konnte. Die Jugendliche hatte sich offensichtlich aus eigener Kraft wieder zurück ans Ufer retten können, schilderte Dienstgruppenleiter Ralf Urland.

Einfluss von Drogen vermutet

Nach bisherigem Erkenntnisstand soll die Betroffene während des Geschehens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben. Die 15-Jährige wurde nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren medizinischen Beobachtung ins Prenzlauer Kreiskrankenhaus gefahren, ihre Eltern wurden informiert.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen, die zu dem orientierungslosen Verhalten der Jugendlichen führten, dauern an.

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