Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen in der Uckermark ist nach wie vor hoch. (Symbolbild)
Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen in der Uckermark ist nach wie vor hoch. (Symbolbild) Daniel Cole
Hohe Inzidenz

Vier weitere Todesfälle in der Uckermark

Das Infektionsgeschehen in der Uckermark ebbt nicht ab. Die Corona-Inzidenz bleibt auf einem hohen Niveau. Es gibt aber auch Grund zur Hoffnung.
Uckermark

Die Corona-Lage in der Uckermark will sich weiter nicht entspannen. Am Donnerstag meldete das Brandenburger Gesundheitsministerium 57 neue COVID-19-Fälle für die Uckermark. Binnen 24  Stunden sind zudem weitere vier Todesfälle zu beklagen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Uckermark liegt bei einem kritischen Wert von 273,2. Der Landkreis bleibt damit Hochrisikogebiet mit verschärften Lockdown-Regeln.

Impfungen machen Hoffnung

„Die Lage ist ernst“, sagte Landrätin Karina Dörk (CDU) und warb für die Einhaltung der Corona-Auflagen. Es gibt aber auch einen Hoffnungsschimmer: Seit Mittwoch werden Beschäftigte an allen Krankenhäuser in der Uckermark gegen COVID-19 geimpft. Mobile Impfteams touren durch den Landkreis und impfen in den Pflegeheimen. Am Wochenende sollen die Bauarbeiten für das Impfzentrum in Prenzlau beginnen. Zu dessen geplanter Eröffnung am 28. Januar sind dann zunächst zwei Impfteams vorgesehen, die jeweils täglich pro Stunde zehn Personen gegen das Coronavirus immunisieren sollen.

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