NATUR IN DER UCKERMARK

Vögel sind im Winter für Futter dankbar

Wer den „Tisch“ für heimische Singvögel im Winter reichlich deckt, wird dafür mit tollen Naturbeobachtungen belohnt!
Stieglitze und Erlenzeisige beim „Frühstück“
Stieglitze und Erlenzeisige beim „Frühstück“ Uwe Werner
Eine alte Laterne wird zum Futterspender: Diese Meise ist dankbar.
Eine alte Laterne wird zum Futterspender: Diese Meise ist dankbar. Uwe Werner
Prenzlau.

Der schönste „Dank“ fürs Vogelfutter ist, wenn es im Vogelhäuschen vorm Fenster oder auf dem Balkon freudiges Gezwitscher gibt. Und die Chancen darauf stehen nicht schlecht, denn in der Uckermark leben neben Blau- und Kohlmeise oder Feld- und Haussperling noch viel mehr Arten: Auch Rotkehlchen, Stieglitz, Dompfaff, Finken, Amsel, Kleiber oder Kernbeißer fühlen sich bei uns wohl.

Naturwacht gibt Hinweise zu Futter

Allerdings sollte man beim Füttern der heimischen Singvögel, die bei uns überwintern, einiges beachten. Die Mitarbeiter der Naturwacht zeigen Kindern und interessierten Erwachsenen regelmäßig, was zu tun ist, damit unsere gefiederten Freunde keine Bauchschmerzen bekommen.

Brot, Kuchen oder Salzhaltiges ungeeignet

Im Winter suchen die Vögel besonders gern Sträucher mit Früchten wie Hagebutte, Sanddorn oder Schlehe auf. In den Dörfern und Städten nehmen sie gern Futterhilfen an. Dazu sollten Essensreste, Brot, Kuchen oder Salzhaltiges auf jeden Fall von der „Speisekarte“ verbannt werden, denn sie können für schlimme Verdauungsstörungen wie Bauchschmerzen und Durchfall sorgen. Ein tolles Vogelfutter lässt sich indessen ganz einfach selbst herstellen: Neben Fett, zum Beispiel Schweineschmalz, Talg oder Pflanzenfett, sind dafür besonders Sonnenblumenkerne, Mohn, Gerste, Weizen oder Hafer geeignet. Aber auch Haferflocken, Rosinen oder gehackte Nüsse können verwendet werden.

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