Perspektivwechsel
Vom Landespolitiker zum Kreisdezernenten

Uckermark-Landrätin Karina Dörk hat am Freitag ihren CDU-Parteifreund Henryk Wichmann als Dezernenten der Kreisverwaltung Uckermark berufen.
Uckermark-Landrätin Karina Dörk hat am Freitag ihren CDU-Parteifreund Henryk Wichmann als Dezernenten der Kreisverwaltung Uckermark berufen.
Horst Skoupy

Der CDU-Politiker Henryk Wichmann hat die Seiten gewechselt. Nach Jahren im Landtag gehört er nun zur Führungsspitze im Landkreis Uckermark.

Eine andere Perspektive auf politische und gesellschaftliche Probleme wird künftig der CDU-Politiker Henryk Wichmann haben. Uckermark-Landrätin und Parteifreundin Karina Dörk hat den 41-Jährigen am Freitag in sein neues Amt als Dezernent für Arbeit, Soziales und Gesundheit und zweiten Beigeordneten berufen. Damit wechselt der Lychener von der Landespolitik in die Verwaltung des Landkreises Uckermark. Neuneinhalb Jahre lang war er mit dem Mandat der Christdemokraten im Brandenburger Landtag tätig. Am 5. Dezember 2018 hatten die Abgeordneten des uckermärkischen Kreistags Henryk Wichmann mehrheitlich in das Amt gewählt.

Umfangreiches Ressort

Seit 1. Februar ist er jetzt für ein umfangreiches Ressort zuständig. Zu seinem Dezernat gehören das Jugendamt, das Sozialamt, das Gesundheitsamt sowie das Jobcenter des Landkreises. Ferner ist er für die Belange von Flüchtlingen und deren Integration zuständig.

Von der Legislative zur Exekutive

Den CDU-Politiker reizt seiner Aussage zufolge der Perspektivwechsel seines künftigen Jobs. Hatte er als Landtagspolitiker in der Opposition wenig Einfluss auf politische Entscheidungen im rot-rot dominierten Landtag, hofft er jetzt als politischer Dezernent auf Kreisebene, mit seinen Entscheidungen etwas bewegen zu können. Dabei wolle er offen sein für Ideen zur Lösung von Problemen, ganz gleich aus welcher politischen Richtung sie vorgeschlagen werden.