TAG DER OFFENEN TÜR

Wasserwerfer rücken in Prenzlau an

Sie wollten schon immer wissen, wie ein Funkwagen von innen aussieht? Oder wie Beamte Spuren sichern? Dann kommen Sie am 21. September nach Prenzlau.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Polizeikommissar-Anwärterin Josephine Schütte hofft auf viele Besucher bei der „Blauen Meile”.
Polizeikommissar-Anwärterin Josephine Schütte hofft auf viele Besucher bei der „Blauen Meile”. Claudia Marsal
Polizeihauptmeister Daniel Steinmetz (links) und Pressesprecher Gerald Pillkuhn sitzen noch an den Vorbereitungen.
Polizeihauptmeister Daniel Steinmetz (links) und Pressesprecher Gerald Pillkuhn sitzen noch an den Vorbereitungen. Claudia Marsal
Auch der Polizeihubschrauber wird dabei sein.
Auch der Polizeihubschrauber wird dabei sein. Konstantin Kraft
Die Wache befindet sich in der Wallgasse 4.
Die Wache befindet sich in der Wallgasse 4. Claudia Marsal
Hinter dieser Tür landet man nach einem Vergehen – oder beim Rundgang am 21. September für einen neugierigen B
Hinter dieser Tür landet man nach einem Vergehen – oder beim Rundgang am 21. September für einen neugierigen Blick. Claudia Marsal
Das Programm ist prall gefüllt.
Das Programm ist prall gefüllt. Claudia Marsal
Dort sind die Stationen in der Wallgasse.
Dort sind die Stationen in der Wallgasse. Claudia Marsal
Auch am Nordufer wird viel los sein.
Auch am Nordufer wird viel los sein. Claudia Marsal
Prenzlau.

In der Gewahrsamszelle der Prenzlauer Polizei landet normalerweise nur, wer sich etwas zu Schulden kommen lassen hat beziehungsweise volltrunken aufgegriffen wurde. Am 21. September öffnet sich dieser Teil des Behördengebäudes in der Wallgasse 4 allerdings für die breite Öffentlichkeit. Im Rahmen der „Blauen Meile“ sind Neugierige am kommenden Sonnabend von 10 bis 16 Uhr in den heiligen Hallen willkommen.

„Dort besteht dann Gelegenheit, mit Beamten aus der gesamten Direktion Ost ins Gespräch zu kommen“, verspricht Polizeisprecher Gerald Pillkuhn. Nach der musikalisch von der Combo des Landespolizeiorchesters Brandenburg begleiteten Eröffnung werden die Beamten beispielsweise zeigen, welche Gefahren von Schreckschusspistolen ausgehen. Um 12.30 Uhr findet eine Vorführung der Diensthundeführer statt. Wenig später kann man im Stadtpark miterleben, mit welchen Eingriffstechniken sich Polizisten gegen Angreifer zur Wehr setzen.

Große Vertrauensbasis

Daniel Steinmetz, Leiter des Fachbereichs Prävention, legt den Gäste auch das große Übungsszenario am Nordufer ans Herz, welches ab 15 Uhr gemeinsam mit dem THW veranstaltet wird. Wenig später kann man dort mitverfolgen, wie Wasserwerfer zum Einsatz kommen. Ergänzend sind um 11 und 13.30 Uhr Vorführungen der Polizei-Puppenbühne geplant. Ab 11 Uhr wird es halbstündlich Führungen durch das Dienstgebäude geben. Pillkuhn und Steinmetz sind sicher, dass das Interesse der Bevölkerung groß sein wird.

Der letzte Tag der offenen Tür liegt schließlich Jahre zurück. „Wir registrieren aber zunehmend, dass die Leute mehr über die Polizei, ihre Einsätze und die neusten Ausrüstungen wissen wollen“, bestätigen die Mitarbeiter der Polizeiinspektion Uckermark. „Wir haben eine große Vertrauensbasis in der Bevölkerung und freuen uns über zunehmende Mitwirkungsbereitschaft, sowohl was die Aufklärung von Straftaten als auch die Vorbereitungen von Veranstaltungen wie diesen anbelangt“, lobt Steinmetz. Beim Reeder von „Onkel Albert“ sei man mit der Anfrage zur Übung am Nordufer offene Türen eingerannt, setzt er hinzu: „Natürlich sei er dabei, kam zur Antwort.“

Ausbildungsberufe vorgestellt

Ohne externe Partner wie ihn und „Verbündete“ wie die Leute vom THW wäre es um ein Vielfaches schwerer geworden, so ein breites Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen, ist sich Gerald Pillkuhn bewusst. Die Organisatoren hoffen, dass an diesem Sonnabend auch viele junge Menschen den Weg zu den Aktionen finden und vielleicht Lust bekommen, hier aus ihrem Hobby den Beruf zu machen. Ausbildung und Berufsalltag seien vielfältig, schwärmt Steinmetz. Wer alt genug sei, könne vor Ort auch gleich Praktika vereinbaren oder sich über beginnende Ausbildungen zu informieren. Interessant ist sicher auch die Präventionsberatung, beispielsweise für Häuslebauer.

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