Ziegen der „Ökostation Prenzlau“ freuen sich über ihren nach-weihnachtlichen Festschmaus.
Ziegen der „Ökostation Prenzlau“ freuen sich über ihren nach-weihnachtlichen Festschmaus. Andreas Knoll
Nachnutzung

Weihnachtsbäume als begehrtes Futter im Naturerlebnis Uckermark

Wohin mit dem ausgedienten Tannenbaum? Neben den Terminen der UDG bietet das Naturerlebnis Uckermark eine Alternative an.
Prenzlau

Alle Jahre wieder stellt sich nach dem Fest und dem Jahreswechsel die Frage: Wohin mit den einst prachtvollen Weihnachtsbäumen? Jetzt ist es an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welchen nächsten Zweck sie noch erfüllen könnten.

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Eine Alternative der Nachnutzung als „vorzügliches Nahrungsmittel“ bietet das Naturerlebnis Uckermark in Prenzlau, weithin auch als „Ökostation“ bekannt. Dort werden die alten Weihnachtsbäume den Ziegen und Schafen als nach-weihnachtlicher Mittagsschmaus angeboten. Ablegen könne man „die Grünen“ jederzeit gleich vorne am Parkplatz zum Naturerlebnis, bietet deren Leiter Andreas Knoll an. Dort wurde ein Schild aufgestellt, welches die exakte Abgabestelle kennzeichnet. Ganz wichtig sei, so Knoll, dass der Baum abgeschmückt, also ohne jeglichen Weihnachtsschmuck, abgelegt würde. Selbst kleine Mengen Lametta würden sonst die Tiere schädigen.

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Natürlich ist es alternativ möglich, den Weihnachtsbaum klassisch zu entsorgen. Dazu bietet die Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) Prenzlau – wie jedes Jahr – einen „Abholservice“ der abgeschmückten Bäume an. Das Einsammeln erfolgt in Prenzlau am 10. Januar, in Angermünde am 11. Januar, in Templin am 12. Januar und in Lychen am 13. Januar. Ortsteile und Dörfer dürfen ihre Tannenbäume im Zeitraum vom 10. Januar bis 21.Januar ablegen. Wichtig ist für alle Termine, dass die Bäume an den Sammelstellen der Glassammelcontainer, ebenfalls ohne Schmuckreste, abzulegen sind, da diese in den Restmüll kämen.

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