VORRANG FÜR HAUSMÜLL

Wertstoffhöfe in der Uckermark dicht

Die Corona-Krise geht auch an den Entsorgern in der Uckermark nicht spurlos vorbei. Die Wertstoffhöfe bleiben bis 19. April geschlossen.
Bis 19. April bleiben die Wertstoffannahmehöfe in der Uckermark geschlossen.
Bis 19. April bleiben die Wertstoffannahmehöfe in der Uckermark geschlossen. Konstantin Kraft
Uckermark.

Bereits seit 18. März sind die Wertstoffannahmehöfe der UDG in der Uckermark geschlossen, der Uckermark Kurier berichtete. Vor dem 19. April werden sie nicht wieder öffnen. Auch Sperrmüll kann bis zu diesem Termin keiner mehr angemeldet werden. Die Entsorger der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft (UDG) reagieren damit auf die Corona-Krise. Die Mitarbeiter sollen geschützt werden, und bei Ausfällen soll eine Ersatzmannschaft bereitstehen. Oberste Maxime sei es, den Hausmüll sowie Papier weiterhin störungsfrei abholen zu können.

Kunden kippen Abfall vor Tore

Nicht alle sind glücklich mit der Schließung der Wertstoffannahmehöfe. Kunden hätten ihren Abfall aus Wut gar schon vor die geschlossenen Tore gekippt, berichtete Mike Förster, Prokurist bei der UDG. „Wir appellieren an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren.“ Die Verantwortlichen hätten sich die Entscheidung definitiv nicht leicht gemacht, die Wertstoffhöfe vorübergehend zu schließen. Aber: „A und O ist die Hausmüllentsorgung“, machte Förster deutlich. Die UDG halte einen Teil ihrer Mitarbeiter, die bis dato auf den Wertstoffhöfen zum Einsatz gekommen sind, für den Notfall abrufbar.

Homeoffice keine Option

Für die Fahrer der Müllabfuhr sei Homeoffice keine Option. „Der Hausmüll muss entsorgt werden.“ Umso wichtiger ist es, eine Reserve abrufbar zu haben, um den Fuhrpark weiter bedienen zu können, so Förster. Bis jetzt sei es noch zu keinen Verzögerungen oder gar Ausfällen bei der Entsorgung des Hausmülls gekommen.

 

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