SCHNEECHAOS

Wie haben Sie den Winter 1978/79 erlebt?

Vor 40 Jahren fielen auch in der Uckermark ungeheure Schneemassen. Der Uckermark Kurier sucht interessante Erinnerungen aus dieser Zeit.
Heiko Schulze Heiko Schulze
Innerhalb weniger Stunden fiel Ende Dezember 1978 der Schnee fast meterhoch.
Innerhalb weniger Stunden fiel Ende Dezember 1978 der Schnee fast meterhoch. Archiv Familie Kasch
Prenzlau.

Uckermärkerinnen und Uckermärker, die sich 40 Jahre zurück erinnern können, haben wahre Wetterkapriolen an einem 28. Dezember vor Augen: Den Katastrophenwinter 1978/1979, der mit einem lang anhaltenden Schneesturm den Osten ins Chaos stürzte. Martina Schmidtchen aus Hertzdorf gehört zu jenen, die sich noch ganz genau an diese dramatische Zeit erinnern. Gerade mit dem Studium fertig, sollte am 1. Januar 1979 ihr erster Arbeitstag in der LPG Bandelow beginnen.

Meterhohe Schneeverwehungen

Bereits die sonst knapp zweistündige Zufahrt von Berlin nach Prenzlau verlängerte sich um Stunden. Gegen Mitternacht auf dem Bahnhof eingetroffen, saß sie dort mit weiteren Reisenden bis 6 Uhr fest, bis sich ein Bus in Richtung Kutzerow in Bewegung setzte. Oft waren nur noch Baumspitzen zu erkennen – so hoch waren die Schneeverwehungen. Als der Busfahrer schließlich aufgeben musste, half ihr ein junger Soldat, den schweren Koffer zu Fuß bis zum Haus seiner Großeltern zu tragen, um dort Obdach zu finden.

Leserinnen und Leser gefragt

Welche Erinnerungen in Wort und Bild verbinden Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit dem Winter vor 40 Jahren? Bitte lassen Sie uns daran teilhaben und senden Sie uns diese per Mail an red-prenzlau@nordkurier.de zu, oder rufen Sie uns einfach an (Telefon 03984 864740).

Wir freuen uns auf Ihre Geschichte(n).

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