Bei der nächsten Bundestagswahl sollen wieder mehr Templiner am Wahltag wohnortnah persönlich ihren Wahlschein in di
Bei der nächsten Bundestagswahl sollen wieder mehr Templiner am Wahltag wohnortnah persönlich ihren Wahlschein in die Urne werfen können, fordert die Fraktion UM Heide/WBv. Julian Stratenschulte
Stadtverordnete in Templin

Wieder mehr Wahllokale in Ortsteilen gefordert

Lange Wege zum Wahllokal, das soll nach der Pandemie in Templin der Vergangenheit angehören. Aber das hat Folgen. Dann werden wieder mehr freiwillige Helfer gebraucht.
Templin

Bei den letzten Bundestagswahlen mussten manche Wähler weite Wege in die Wahllokale zurücklegen. Die Stadt Templin hatte die Forderung des Gesetzgebers, aus Datenschutzgründen Wahlbezirke zusammenzulegen, zum Anlass genommen, auch die Zahl der Wahllokale deutlich zu reduzieren. Das soll wieder rückgängig gemacht werden, fordert die Fraktion Uckermärker Heide /WBv.

Mehr zur Bundestagswahl 2021: Viel weniger Wahllokale in der Uckermark

Hatte es bei der Bundestagswahl 2017 noch zwölf Wahllokalen in der Stadt und jeweils ein Wahllokal in den 15 Ortsteilen gegeben, blieben 2021 nur noch sechs Wahllokale in der Stadt übrig sowie vier in den Dörfern. Darüber hinaus gab es sieben Briefwahlbezirke. Wahlberechtigte aus Beutel und Densow mussten zum Beispiel das Wahllokal in Röddelin aufsuchen, die Groß Döllner und Vietmannsdorfer wurden in Gollin an die Urnen gebeten. Diesen Reiseverkehr soll es bei den nächsten Wahlen so nicht mehr geben. Das forderte die Fraktion Uckermärker Heide/WBv und stellte einen Antrag, der auf der Stadtverordnetenversammlung am 23. Februar abschließend beraten werden soll. Im Hauptausschuss fand das Ansinnen, die Stadt Templin solle künftig wie in der Zeit vor der COVID-19-Pandemie die Wahllokale bereitstellen, bei zwei Enthaltungen einhellige Zustimmung. Bürgermeister Detlef Tabbert (Linke) erinnerte daran, dass bei mehr Wahllokalen auch wieder mehr, nämlich 50 weitere ehrenamtliche Wahlhelfer, benötigt würden.

 

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