Wildpark-Chefin Imke Heyter bei der Luchs-Fütterung
Wildpark-Chefin Imke Heyter bei der Luchs-Fütterung Bernhardt Rengert
So nah kommt man Fischottern sonst kaum.
So nah kommt man Fischottern sonst kaum. Bernhardt Rengert
Hier lassen sich Wildschweine ungestört beobachten.
Hier lassen sich Wildschweine ungestört beobachten. Bernhardt Rengert
Die Elch-Schaufeln müssen sich erst noch aus den Zapfen schieben.
Die Elch-Schaufeln müssen sich erst noch aus den Zapfen schieben. Bernhardt Rengert
Die Riesenrutsche bekommt noch eine Verjüngungskur.
Die Riesenrutsche bekommt noch eine Verjüngungskur. Bernhardt Rengert
Wisente sind die größten europäischen Wildrinder. Die imposanten Tiere können im Park beobachtet werden.
Wisente sind die größten europäischen Wildrinder. Die imposanten Tiere können im Park beobachtet werden. Bernhardt Rengert
Brandenburgs damaliger Ministerpräsident Manfred Stolpe bei der offiziellen Grundsteinlegung am 21. April 1996
Brandenburgs damaliger Ministerpräsident Manfred Stolpe bei der offiziellen Grundsteinlegung am 21. April 1996 Imke Heyter
Geschenk für Besucher

Wildpark Schorfheide bietet freien Eintritt

Der Wildpark bei Groß Schönebeck hat sich zum Besuchermagneten entwickelt. Zum Jubiläum am Mittwoch gibt es eine besondere Aktion.
Groß Schönebeck

Wer sich am Mittwoch, dem 21. April, zu einem Ausflug in den Wildpark Schorfheide nach Groß Schönebeck (Barnim) entschließt, braucht keinen Eintritt zahlen. Das hat seinen guten Grund. „Wir haben Geburtstag“, erklärt Wildpark-Chefin Imke Heyter. Am 21. April 1996 legten Manfred Stolpe und Eberhard Diepgen, der Brandenburgische Ministerpräsident und der damalige Regierende Bürgermeister Berlins, gemeinsam den Grundstein für den Wildpark. Aus anfangs knapp 70 Hektar Fläche sind inzwischen 110 geworden, auf denen sich 249 Tiere in 24 Arten tummeln. „Alles sehr großzügig und weitläufig“, preist die Chefin die Vorzüge der Anlage an.

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Der Wechsel von Wald und Offenlandschaft lässt den Besuch des Wildparks zu jeder Jahreszeit zu einem besonderen Erlebnis werden. Geschickt darin eingebettet sind nach und nach naturnahe Gehege für nahezu alle einst in der Schorfheide beheimateten Säugetierarten entstanden. Jährlich sind es zwischen 80 und 100 000 Besucher, die sich auf den Weg nach Groß Schönebeck machen, um Rotwild, Elche, Fischotter, Luchse und viele andere Tiere zu beobachten.

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Ein besonderer Besuchermagnet waren bis zum Pandemieausbruch stets die Wolfsnächte und Schaufütterungen. „Das können wir jetzt alles nicht machen“, bedauert die Leiterin. Aufgrund der Corona-Bestimmungen kann es auch keine große Feier geben. „Deshalb soll der freie Eintritt ein besonderer Dank an unsere Besucher sein.“

 

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