DARK SKY UCKERMARK

Windräder bleiben nachts dunkel - weitere Tests geplant

Jüngst ist es das erste Mal etwas dunkler geblieben an den Windrädern in der Uckermark. Ein erster Test war erfolgreich.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Ein Windfeld bei Kleöheisth: Die Warnlichter sind für eine kurze Zeit ausgeblieben.
Ein Windfeld bei Kleöheisth: Die Warnlichter sind für eine kurze Zeit ausgeblieben. Enertrag
Uckermark.

Der Test für das Primärradarsystem zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung von Windrädern der Firmen Enertrag und Dark Sky in der Uckermark ist positiv verlaufen. Am Donnerstagabend von 20 bis 22 Uhr wurden die ersten Blinklichter an den Anlagen dunkel geschaltet. In etwa zwanzig Orten in der nördlichen Uckermark konnte der Testbetrieb live miterlebt werden. Für den September sind die nächsten Testflüge für das System geplant.

Je mehr Windmüller, desto besser

„Wir sind zufrieden mit dem Test. Jetzt sind wir für die Testflüge, die voraussichtlich für Mitte September geplant sind, vorbereitet”, teilte Enertrag am Freitag mit. Knapp 60 Windräder sollten bei dem ersten Testbetrieb in dieser Woche dunkel geschaltet werden.

Umkreis von 25 Kilometern

Das Primärradarsystem Dark Sky kann die Flugbewegung in einem Umkreis von 25 Kilometern zu den beiden Radartürmen erfassen und bedarfsgerecht die Befeuerung der Windräder einschalten. Um das System unter realen Bedingungen zu prüfen, sollen im September nur die Testflüge der Deutschen Flugsicherung beginnen. Sukzessive wird dann die Zahl der teilnehmenden Windräder erhöht.

95 Prozent der Zeit dunkel

Grundsätzlich können mit den beiden Radartürmen in Steinfurth und Sommersdorf (Penkun) etwa 400 Windkraftanlagen in der Region überwacht und gesteuert werden. Mithilfe der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung sollen die Blinklichter in der Nacht zu 95 Prozent der Zeit ausbleiben. Nur wenn sich ein Flugzeug den Windräder auf 4000 Metern und in einer Höhe von 600 Meter nähert, sollen die roten Warnlichter noch aufleuchten.

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Kommentare (3)

Super dann sehen wir die hässlichen Dinger in der Nacht nicht mehr, sondern müssen sie nur noch hören.

Schön, dass die Windenergieanlagen nun nicht mehr an Weihnachtsbäume erinnern. Technisch war die Wegschaltung der Beleuchtung schon länger möglich. Der Gesetzgeber zieht jetzt nach. Hässliche Dinger in der Landschaft: Straßen, Einfamilienhäuser in der Pampa. WEAs liefern sauberen Strom. Sie produzieren keinen strahlenden Müll (Atomkraftwerke), der noch unsere Nachfahren belasten wird, können hier produziert werden und müssen nicht wie Öl und Gas aus demokratiefeindlichen Regionen importiert werden. Auch im Vergleich mit Kohle stoßen WEAs keine Schadstoffe wie z.B. das klimaschädliche CO2 aus.

Da irren sie sich. Das Recycling der Flügelblätter aus Carbon ist ein echtes Problem. Es ist zu Hitzebeständig um es in größeren Mengen zu verbrennen. Ausserdem verrottet es nicht. Bei den Mengen an Windkrafträdern, summiert sich auch der entsprechende Müll.
Auch in der Atomkraft wurden Fortschritte gemacht. Mit Thorium-reaktoren wären hier eine mögliche Alterrnative.
Wo sie gerade CO² ansprechen.
Haben sie mitbekommen, das der führende CO²-Guro Professor Michael Mann, von ein kanadischen Gericht verurteilt wurde, weil er seine Rohdaten und Berechnungsmethoden für sein Hockeyschlägerdiagramm nicht rausrücken wollte. Das Diagramm auf das sich der IPCC hauptsächlich stützt. Herr Mann sieht es lieber vor eine Millionenstrafe zu kassieren, als die Daten zu veröffentlichen und allen Klimaskeptiker blos zu stellen.

Die Zukunft sollte in der Erforschung und Nutzbarmachung der Gravitationsenergie liegen. Bis in die 80 iger Jahre wurden hier starke Fortschritte publiziert. Und seit dem hört man nichts mehr aus der Richtung.
Es ist sogar der Gegeneil der Fall. Wissenschaftler die sich ernsthaft mit den Thema befassen wollen, werden verleumdet und es wird versucht ihnen jede Wissenschaftlichkeit abzusprechen.