GASTSTÄTTE GESCHLOSSEN

Wirtshaus in Boitzenburg feiert trauriges Einjähriges

Seit einem Jahr ist das Wirtshaus an der Klostermühle in Boitzenburg geschlossen. Ist eine Lösung in Sicht?
Sigrid Werner Sigrid Werner
Für das Wirtshaus zur Klostermühle Boitzenburg wird ein neuer Pächter gesucht.
Für das Wirtshaus zur Klostermühle Boitzenburg wird ein neuer Pächter gesucht. Sigrid Werner
„Die Tür ist offen, das Herz noch mehr, des Gastes Wunsch ist unser Ehr“ – davon kann schon seit einem
„Die Tür ist offen, das Herz noch mehr, des Gastes Wunsch ist unser Ehr“ – davon kann schon seit einem Jahr keine Rede mehr sein. Sigrid Werner
Das Auszeichnungsschild „Brandenburger Gastlichkeit“ ist schon zerstört worden. Die Getränkekarte macht
Das Auszeichnungsschild „Brandenburger Gastlichkeit“ ist schon zerstört worden. Die Getränkekarte macht immer noch Appetit. Sigrid Werner
Das Wirtshaus zur Klostermühle Boitzenburg – viele Busunternehmen ließen hier die Reisenden einkehren.
Das Wirtshaus zur Klostermühle Boitzenburg – viele Busunternehmen ließen hier die Reisenden einkehren. Sigrid Werner
Wirtshaus und Klostermühle Boitzenburg waren lange Zeit ein gutes Gespann.
Wirtshaus und Klostermühle Boitzenburg waren lange Zeit ein gutes Gespann. Sigrid Werner
Boitzenburg.

Das Wirtshaus zur Klostermühle in Boitzenburg feiert gerade trauriges Einjähriges. Seit einem Jahr ist es geschlossen. Alle Bemühungen des Eigentümers, der Gemeinde Boitzenburger Land, sind bislang fehlgeschlagen, nach der Insolvenz des langjährigen Gastwirtes einen neuen Pächter für das Wirtshaus neben Klosterruine und Mühlenmuseum am Eingang zum Boitzenburger Tiergarten zu finden.

Synergien mit Mühlenmuseum

Lange Zeit hatten sich die touristischen Angebote gegenseitig ergänzt. Busreisende, die die Klostermühle besuchten, konnten im Wirtshaus noch ein Päuschen einlegen. Familien und Firmen nutzten es für Feierlichkeiten. Touristen kehrten ein. Gereicht hat das offensichtlich nicht. Zweimal wurde das Wirtshaus zur Pacht schon ausgeschrieben. Bislang vergeblich.

Auch Erbbaupacht denkbar

In dieser Woche kann Bürgermeister Frank Zimmermann wieder einen Bewerber durch die Räume führen. Zimmermann hofft immer noch, die Immobilie vermarkten zu können. Anfangs wollte die Gemeinde sie nur für zehn Jahre verpachten. Es gäbe auch die Möglichkeit, sie für 60 Jahre in Erbbaupacht zu geben, so der Bürgermeister. So bekäme ein Betreiber mehr Sicherheit, um zu investieren.

Antrag auf investive Fördermittel gestellt

Die Gemeinde betrachtet das Wirtshaus zur Klostermühle als „Tafelsilber“ und hat sogar darüber nachgedacht, selbst in Vorleistung zu gehen und in die Immobilie zu investieren. Die Gemeinde hat im Kooperationsrat des Mittelzentrums Templin einen Antrag auf Förderung aus dem Programm für kleine Städte und Gemeinden gestellt. Doch das Programm werde gerade novelliert, ob die Richtlinie künftig noch passt, steht in den Sternen. Außerdem müsste die Gemeinde Eigenmittel aufbringen.

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