BAUVORHABEN

Woba putzt Haus für 750-Jahrfeier in Templin heraus

Das Wohnungsunternehmen hat mit der Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses in der Innenstadt begonnen. Dabei gilt es, einiges zu beachten.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Thomas Gierczyk von der Tareb Storkow OHG stemmt derzeit die Laubengänge auf der Rückseite des Wohn- und Geschä
Thomas Gierczyk von der Tareb Storkow OHG stemmt derzeit die Laubengänge auf der Rückseite des Wohn- und Geschäftshauses der Woba zum Teil auf. Horst Skoupy
Die Woba Templin-UM GmbH hat mit umfangreichen Sanierungsarbeiten an ihrem Wohn- und Geschäftsgebäude am Markt begon
Die Woba Templin-UM GmbH hat mit umfangreichen Sanierungsarbeiten an ihrem Wohn- und Geschäftsgebäude am Markt begonnen. Horst Skoupy
Templin.

Wenn im kommenden Jahr Templin den 750.  Jahrestag seiner Ersterwähnung feiert, soll der ortsbildprägende Gebäudekomplex mit Geschäften und Wohnungen am Markt in neuem Glanz strahlen. Die Woba Templin-UM GmbH, der das Gebäude gehört, will in den kommenden Wochen die Fassade von einer Malerfirma aus Großwoltersdorf renovieren lassen, kündigte Geschäftsführerin Dr. Anneli Jeschke-Kollár an.

Fassade mit farblichen Akzenten

Eine Fläche von immerhin 3000 Quadratmetern soll kleingliedrig mit farblichen Akzenten gestaltet werden. Weil das Gebäude in der historischen Innenstadt steht, habe sein Aussehen mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden müssen. Wenn die Witterung keinen Strich durch die Rechnung macht, sollen Ende November die Gerüste wieder abgebaut sein.

Sanierungen erforderlich

Die Fassadengestaltung ist indes nicht das einzige Vorhaben an dem Gebäude. Auf der marktabgewandten Seite müssen die Vordächer und die Laubengänge saniert werden, informierte die Woba-Chefin. Alle diese Arbeiten sollen vor Weihnachten abgeschlossen, die Gerüste zurückgebaut sein.

Entscheidung zu Aufzügen steht noch aus

In der Planung sind zudem zwei Personenaufzügen an der Hofseite. Noch stehe die Baugenehmigung vom Landkreis aus. Darüber hinaus gebe es auch noch ein Problem mit einem Trafohaus des Energieversorgers auf der Rückseite. Eine Entscheidung über den Bau der Personenaufzüge soll Ende Oktober getroffen werden.

Mieterhöhung nach Modernisierung

Rund 650  000  Euro investiert die Woba in all diese Maßnahmen. Für die Sanierungen sollen die Mieter nicht zur Kasse gebeten. Sollten aber die Fahrstühle gebaut werden, sei das eine Modernisierungsmaßnahme, deren Kosten anteilig auf die Mieter umgelegt werden können. Zwischen 50 bis 80  Cent pro Quadratmeter prognostiziert die Woba dafür. „Eine Mieterhöhung kommt aber nur, wenn die Aufzüge gebaut werden“, betonte Anneli Jeschke-Kollár.

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