Ausschusssitzungen
Wünsche der Prenzlauer werden umgesetzt

Welche Wünsche werden wahr?
Welche Wünsche werden wahr?
Andrea Warnecke

Die Politiker in Prenzlau befassen sich wieder mit dem Bürgerbudget. Die Verwaltung informiert über den Fortschritt.

Im vergangenen Jahr stimmten die Prenzlauer erstmals unmittelbar über das Bürgerbudget ab. Vorschläge gab es genug, sieben Projekte setzten sich an der Wahlurne durch und sollen in diesem Jahr umgesetzt werden. Doch wie steht es um die Ideen rund um Spielplätze, Plattdeutsch, Wasserpumpe und Fahrradweg?

Darüber berichtet in den kommenden Ausschusssitzungen die Bauamtsleiterin Kerstin Oyczysk und der erste Beigeordnete, Dr. Andreas Heinrich. Während sich einzelne Projekte bereits in der Umsetzung befinden – die Wasserpumpe, die vor der Heilig-Geist-Kapelle aufgestellt werden soll, ist laut Heinrich bereits geliefert worden – befinden sich andere Projekte noch in der Planung. So soll eine Spielweise in der Kleingartenanlage Sonneneck angelegt werden, außerdem sind als Bauprojekte ein Begegnungsplatz in der Neustädter Feldmark, eine Kinderrutsche in Klinkow und ein Fahrradweg an der Rudolf-Breitscheid-Straße geplant. Außerdem soll es in diesem Jahr erstmals ein Einschulungsfest geben und kleine Tafeln auf dem Stadtrundgang sollen an Plattdeutsche Redewendungen erinnern. All diese Ideen waren von Prenzlauer Bürgern entwickelt worden und sind im Haushalt der Stadt mit insgesamt 30.000 Euro eingeplant.

Erstmals wird über den aktuellen Stand im Wirtschaftsausschuss berichtet, der heute tagt. Im Bildungsausschuss am Mittwoch, 20. Februar, steht das Bürgerbudget ebenfalls auf der Tagesordnung. Beide Sitzungen beginnen jeweils um 17 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus. Im Finanzausschuss, der am Donnerstag tagt, geht es hingegen um mehr Geld: Unter anderem werden die Ausschussmitglieder über die Verwendung der zusätzlichen Mittel aus dem Förderprogramm „KLS“ (Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit) informiert. Von den rund 490.000 Euro werden vorrangig Schulen saniert, ein Großteil fließt an umliegende Gemeinden. Ein bisschen Geld von Bund und Ländern bleibt aber auch in Prenzlau hängen – beispielsweise für die Brandschutzsanierung der Grabowschule.