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Die Mitarbeiter dachten erst an einen Scherz, als der Chef mit der Idee um die Ecke kam: Jetzt können zehn Mitarbeiter mit dem Elektroauto zur Arbeit fahren. Sigrid Werner
Campingplatz am Dreetzsee

Zehn Elektro-Flitzer für die Mitarbeiter

Auf dem Campingplatz am Dreetzsee geht es nun noch ruhiger und sauberer zu. Der Betreiber hat seine Kfz-Flotte auf Elektroantrieb umgestellt.
Thomsdorf

Seit Neuestem fahren auf dem Campingplatz am Dreetzsee bei Thomsdorf zehn blaue leise Flitzer. Allesamt Elektroautos, Dienstfahrzeuge mit privater Nutzung für die Kollegen, vom Hausmeister bis zur Reinigungskraft. Der Stamm der Mitarbeiter kann so mit Dienstfahrzeugen zur Arbeit und zurück und sogar innerhalb Deutschlands in Urlaub fahren. Getankt wird in der Regel auf dem Campingplatz, also dienstlich. Campingplatz-Betreiber Hans-Jürgen Döhring wollte gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: den ökologischen Fußabdruck seines Campingplatzes verbessern, seine Mitarbeiter belohnen und damit an sich binden, sowie sich von konventionellem Kraftstoff unabhängig machen. Selbst für die Mitarbeiter rechnet sich das, obwohl sie die Privatnutzung ihrer Dienstautos versteuern müssen. Schritt für Schritt will Döhring nun auch seine Ladeinfrastruktur ausbauen, sich ein Energiekonzept erstellen lassen, Erdgasheizungen auf Holz umstellen, auf Bungalows Solaranlagen montieren.

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All das soll den ökologischen Fußabdruck seines Campingplatzes dann noch einmal deutlich verbessern. Döhring hatte sich dem „CO2-Benchmark Brandenburg“, einer Initiative von ECO-Camping und dem Bundesverband der Campingwirtschaft angeschlossen. Von 2019 zu 2020 konnte der Campingplatz seinen Kohlendioxidausstoß schon mal von 0,91 Kilogramm pro Übernachtung auf 0,78 kg senken.

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