GESCHENK

Zuwachs für die Templiner Wilcke-Sammlung

Die umfangreiche Ausstellung, die an das Schaffen des Templiner Malers erinnert, ist um ein Bild reicher. Dank eines 91-jährigen Mannes.
Mayk Saborosch, Mitarbeiter der Templiner Stadtverwaltung, zeigt das Wilcke-Bild, das Klaus Rhades der Stadt geschenkt hat.
Mayk Saborosch, Mitarbeiter der Templiner Stadtverwaltung, zeigt das Wilcke-Bild, das Klaus Rhades der Stadt geschenkt hat. Michaela Kumkar
Templin ·

Zwischen dem 91-jährigen Klaus Rhades und Templin gibt es jetzt eine besondere Verbindung. Der alte Herr, der in Marienfeld im Kreis Gütersloh wohnt, hat der Stadt ein Geschenk gemacht, dass im Beratungszimmer von Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) hängt. Das Bild zeigt Gut Goddin bei Stavenhagen, gemalt wurde es von dem Maler Wilhelm Wilcke, der viele Jahre seines Lebens in Templin gelebt und gearbeitet hat.

Erinnerung an Jugendzeit

Auf diesem Gut habe er seine schönste Jugendzeit verbracht, so Klaus Rhades. „Es gehörte zur Plessenschen Grafschaft Ivenack. Mein Vater war dort Gutsverwalter und ließ dieses Bild 1957 von Wilhelm Wilcke für 300 Mark als Hochzeitgeschenk für mich malen. Mein Onkel, der Neubrandenburger Dr. Walter Krause, war der Schwager von Wilhelm Wilcke.”

Viele Bilder im Besitz der Stadt

In Templin hat man sich über das Geschenk gefreut. Seit fast drei Jahren gibt es in der Stadtverwaltung eine Dauerausstellung mit Bildern von Wilhelm Wilcke. Sie umfasst 26 Arbeiten, so Mayk Saborosch, Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Stadt Templin will auf diese Weise an das umfangreiche Schaffen Wilckes erinnern und es bewahren. Die meisten Bilder befinden sich im Besitz der Kommune, einige wurden aber auch von Privatleuten direkt für Ausstellungszwecke zur Verfügung gestellt.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Templin

zur Homepage