ÜBERHÖHTE GESCHWINDIGKEIT

Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf der A 11

Ein Autofahrer verlor in einer Baustelle die Kontrolle über seinen Wagen und raste in den Gegenverkehr. Für ihn und seine Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät.
In diesem Renault starben eine Frau und ein Mann.
In diesem Renault starben eine Frau und ein Mann. Kai Horstmann
Der 1er BMW hat einen Totalschaden. Die beide Insassen hatten Glück und  wurden nur leicht verletzt.
Der 1er BMW hat einen Totalschaden. Die beide Insassen hatten Glück und wurden nur leicht verletzt. Kai Horstmann
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war alarmiert worden.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war alarmiert worden. Kai Horstmann
Der Renault flog durchd die luft und landete 50 Meter weiter auf dem Dach in der Mittelleitplanke.
Der Renault flog durchd die luft und landete 50 Meter weiter auf dem Dach in der Mittelleitplanke. Kai Horstmann
Den Rettern bot sich ein Bild der Verwüstung.
Den Rettern bot sich ein Bild der Verwüstung. Kai Horstmann
Überall lagen Autoteile verstreut.
Überall lagen Autoteile verstreut. Kai Horstmann
Uckermark.

Am Sonnabendabend kam es auf der Autobahn 11 zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen ihr Leben verloren. Laut Polizeipressesprecher René Weidemann, Polizeihauptkommissar der Autobahnpolizei der Direktion Ost, fuhr der Unfallwagen mit polnischem Kennzeichen gegen 21 Uhr auf der Autobahn Richtung Prenzlau in eine Baustelle hinein. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Kilometern pro Stunde.

Der Fahrer verlor zwischen der Abfahrt Joachimsthal und dem Parkplatz Wilmersdorfer Forst die Kontrolle über seinen Renault. „Das Fahrzeug durchbrach die Mittelschutzplanke und fuhr in den Gegenverkehr hinein. Dort prallte er mit einem 1er BMW zusammen. Weil der Renault durch die Mittelschutzplanke in die Höhe gehoben wurde, wirkte die Motorhaube des BMW wie eine Sprungschanze. Der Renault flog über den BMW hinweg, drehte sich und schlug erneut auf der Mittelschutzplanke auf“, schilderte René Weidemann die ersten Erkenntnisse über den Unfall.

Zwei Verletzte

Der Renault kam erst gute 50 Meter weiter auf dem Dach zum Liegen. Die beiden Insassen, ein Mann und eine Frau, verstarben trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen am Unfallort. Mehr Glück dagegen hatten die beiden Frauen in dem BMW aus Chemnitz. „Bei den Fahrzeuginsassen handelt es sich um Mutter und Tochter. Die beiden sind leicht verletzt und wurden zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Schwedt gebracht“, erläuterte René Weidemann.

Ebenfalls am Unfallort war der Ehemann. Er schilderte, dass die Familie von einem Urlaub an der Ostsee auf der Rückreise nach Chemnitz war. Nach seinen Worten sei seine 25-jährige Tochter gefahren, während seine Frau auf dem Beifahrersitz gesessen habe. Er selbst fuhr in einem zweiten Wagen voraus.

A 11 gesperrt

Laut Weidemann liege anhand der ersten Erkenntnisse der Verdacht nahe, dass der Renault zu schnell gefahren sei. Die Autobahn wurde sofort beidseitig für Stunden gesperrt. Die Kriminalpolizei begann noch am Unfallort ihre Ermittlungen. Gegen Mitternacht wurde die Fahrspur in Richtung Prenzlau freigegeben, während die in Richtung Berlin noch gesperrt blieb.

 

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