FEUERWEHREINSATZ

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Prenzlau

Feuerwehrleute konnten die Flammen in einem Wohnblock schnell löschen. Zuvor hatten couragierte Nachbarn einen der Bewohner schon gerettet.
Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus forderte die Feuewehrleute aus Prenzlau am Dienstag.
Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus forderte die Feuewehrleute aus Prenzlau am Dienstag. Konstantin Kraft
Unter Atemschutz rückten die Rettungskräfte zur Brandwohnung in den vierten Stock vor.
Unter Atemschutz rückten die Rettungskräfte zur Brandwohnung in den vierten Stock vor. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr sind die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau zu einem Wohnungsbrand in die Philipp-Hackert-Straße gerufen worden. Toni Kühnrich hatte die Feuerwehr alarmiert. Er war gerade von einem Einkauf zurückkommen, als er das Alarmsignal des Rauchmelders aus der Wohnung gehört hatte, gab der Prenzlauer an.

Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Unter Atemschutz rückte ein Trupp aus Feuerwehrleuten zur Brandwohnung im vierten Stock vor. Das Feuer war in der Küche ausgebrochen. Die beiden Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Wohnung. Mit teils schweren Verletzungen mussten die beiden zur medizinischen Versorgung in verschiedene Krankenhäuser der Region verbracht werden. Kriminalisten der Polizeiinspektion Uckermark ermitteln nun, wie es zu dem Brand kommen konnte, schilderte Polizeihauptmeisterin Renate Utech von der Polizeiinspektion Uckermark am Einsatzort.

Überspringen auf andere Wohnungen verhindert

Dank des raschen Einsatzes der Feuerwehrleute konnte der Brandherd in der Wohnung schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Prenzlauer Feuerwehr war mit zwei Einsatzfahrzeugen und zwölf Kameradinnen und Kameraden vor Ort, berichtete die Stellvertretende Stadtbrandmeisterin Sandra Hidde. Ein Überspringen der Flammen auf die übrigen Wohnungen im Haus konnte verhindert werden.

Nachbarn helfen Verletzten aus dem Haus

Dass der Wohnungsbrand in dem Mehrfamilienhaus verhältnismäßig glimpflich verlaufen ist, könnte auch dem Engagement dreier Nachbarn zu verdanken sein. Tino Mülling und Marcel Prignitz, die in einem der Nachbarblöcke wohnen, hätten vor dem Eintreffen der Feuerwehr einem der beiden verletzten Personen aus dem Treppenhaus des Brandhauses geholfen, wie sie im Gespräch mit dem Uckermark berichteten. Auch einen eingeschlossenen Hund aus der Nachbarwohnung hätten sie gemeinsam aus seiner misslichen Lage befreit.

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