Eugal-Projekt
Unbekannte beschädigen vier Bagger an Gas-Trasse

An den Baggern entstand12 000 Euro Schaden durch eingeschlagene Scheiben.
An den Baggern entstand12 000 Euro Schaden durch eingeschlagene Scheiben.
Polizeiinspektion Anklam

In der Nähe von Ferdinandshof haben Unbekannte insgesamt vier Bagger auf einer Baustelle für die Europäische Gas-Anbindungsleitung (Eugal) beschädigt. Die Polizei ermittelt.

Gleich vier Bagger sind in der Nacht von Montag auf Dienstag von Vandalen beschädigt worden. Auf einer Baustelle der geplanten Eugal-Gastrasse nahe des Ortes Ferdinandshof haben bislang unbekannte Täter die Scheiben an den Arbeitsmaschinen eingeschlagen.

Für die zuständige Gastransportfirma Gascade ist das ein absolutes Novum. „So etwas haben wir bisher noch nie gehabt“, sagte Pressesprecher George Wüstner. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung wurde eingeleitet, der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Anklam führte vor Ort die Ermittlungen.

Keine Verzögerung auf Baustelle

Der Gesamtschaden wird auf rund 12.000 geschätzt. Zu Verzögerungen an der Baustelle kommt es durch den Vorfall jedoch nicht, so Gascade-Pressesprecher Wüstner.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Ueckermünde unter 039771 82-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Die Baustelle gehört zur Europäischen Gas-Anbindungsleitung (Eugal), die Gas aus Lubmin - wo bisher die Rohrleitung Nordstream 1 aus Russland anlandet - künftig auch in Europa weiterverteilen soll. Über den Hintergrund der Tat war zunächst nichts bekannt.