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18 Plattenwohnungen in Ueckermünde werden abgerissen

Mangelnde Nachfrage nach Wohnungen in DDR-Blöcken sorgt nun dafür, dass 18 Wohnung zurück gebaut werden. Hauptproblem ist oft auch der fehlende Fahrstuhl für die oberen Etagen.
Simone Weirauch Simone Weirauch
Am Haffring werden 18 Wohnungen abgerissen. Viele Wohnung werden nicht nachgefragt, sagt die Ueckermünder Wohnungsgenossenschaft.
Am Haffring werden 18 Wohnungen abgerissen. Viele Wohnung werden nicht nachgefragt, sagt die Ueckermünder Wohnungsgenossenschaft. Stadt Ueckermünde
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Ueckermünde.

In Ueckermünde sind bei den Wohnungsgesellschaften immer noch mehr Wohnungen in den früheren Wohnblöcken aus DDR-Zeiten vorhanden als derzeit vermietet werden können. Vor allem die Wohnungen in den 5. und 6. Etagen sind kaum nachgefragt, wenn das Haus keinen Fahrstuhl hat.

Die Ueckermünder Wohnungsgenossenschaft als zweitgrößter Vermieter der Stadt hat bereits vor einigen Jahren an der Belliner Straße zwei Sechsgeschosser um zwei Etagen zurück gebaut und danach das Gesamtensemble mit neuen Balkonen und einer neuen Fassade versehen. Das kam bei den Mietern gut an und wertet den Bereich stark auf.

1000 Quadratmeter Wohnfläche werden verschwinden

Für das Jahr 2019 ist eine Weiterführung der Arbeiten am Wohnblock im Haffring 18, 18 a bis c geplant. Dazu hatte die Stadt auf Antrag der Genossenschaft einen entsprechenden Förderantrag gestellt, damit entsprechend der gültigen Rückbaurichtlinie des Landes diese Arbeiten auch gefördert werden können. Der Bewilligungsbescheid vom Landesförderinstitut ging am 10. Dezember 2018 bei der Stadt ein und diese wiederum schloss noch im alten Jahr einen Fördervertrag mit der Genossenschaft für dieses konkrete Objekt.

In der ersten Aprilwoche begannen nun die Arbeiten zum Rückbau von insgesamt fast 1000 Quadratmeter Wohnfläche. 18 Wohnungen werden damit vom Ueckermünder Markt verschwinden. Auch hier plant die Wohnungsgenossenschaft den Anbau von neuen Balkonen und eine Fassadengestaltung.

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