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75 Tiere verenden bei Laubenbrand

Die Laube brannte komplett ab.
Die Laube brannte komplett ab.
Christopher Niemann

Rund 75 Tiere sind bei einem Laubenbrand in Ferdinandshof verendet. Das Feuer ging von einem Stromkasten aus. Wegen der schlechten Wasserversorgung musste die Feuerwehr eine 500 Meter lange Schlauchleitung verlegen.

Etwa 50 Tauben und 25 Kaninchen sind am Dienstag gegen 11 Uhr beim Brand einer Gartenlaube nahe dem Bahndamm in Ferdinandshof verendet. Der Laubenbesitzer bemerkte Qualm aus dem Stromkasten; kurze Zeit später loderten bereits erste Flammen aus dem Kasten, so die Polizei.

Löschversuche mit dem Gartenschlauch scheiterten, da zu dem Zeitpunkt bereits der Strom für die Wasserpumpe wegfiel. 14 Kameraden der Feuerwehren aus Ferdinandshof und Meiersberg rückten mit fünf Fahrzeugen an. „Als wir eintrafen stand das Objekt bereits lichterloh in Flammen“, sagte Einsatzleiter Maik Wrase. „Wegen der schlechten Löschwasserversorgung vor Ort musste eine etwa 500 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um Löschwasser zuführen zu können“ so Maik Wrase.

Asbestdach brannte lichterloh

Das Feuer hatte die mit Wellastbest gedeckte Laube voll erfasst, so dass den Feuerwehrleuten nichts anderes übrig blieb, die Laube abbrennen zu lassen und ein Übergreifen auf weitere Gartenhütten sowie ein angrenzendes Getreidefeld zu verhindern. Der Laubenbesitzer wurde nicht verletzt.

„Von einer technischen Brandursache ist auszugehen. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor“, teilte Polizeisprecher Axel Falkenberg mit.