NACH BRAND IN UECKERMÜNDE

Abgebranntes Wohnhaus bekommt Notdach

Drei Wochen nach dem Feuer in Ueckermünde, bei dem etwa 80 Mieter aus den Wohnungen flüchten mussten, hat die Wohnungsgenossenschaft erste Schritte zur Reparatur eingeleitet.
dpa
Die Polizei geht inzwischen von Brandstiftung aus.
Die Polizei geht inzwischen von Brandstiftung aus. Fabian Beyer
Ueckermünde.

Das Feuer war am 13. Juli abends im Dachstuhl des Wohnblocks ausgebrochen. Das über Treppen begehbare Dachgeschoss wurde auf der gesamten Breite komplett zerstört, so dass ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstand. Zunächst war unklar, ob es überhaupt saniert wird. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Noch sei aber unklar, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde, hieß es. Die Suche nach einem Täter laufe.

Bewohnbar frühestens 2020

Das Gebäude sei weitgehend beräumt und bekomme in Kürze ein Notdach, erklärte die Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft, Mandy Falk, am Freitag. Wenn alles gut laufe, könnten die Mieter frühestens in gut einem Jahr die 40 Wohnungen wieder beziehen.

Die Mieter, meist ältere Bewohner, mussten das viergeschossige Haus verlassen und kamen bei Bekannten oder in anderen Häusern unter. Verletzt wurde niemand, Spendenaktionen wurden organisiert. Die Wohnungsgenossenschaft hatte nach ersten Besichtigungen eine Sanierung in Aussicht gestellt.

 

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