GEMEINDE UND PRIVATE INVESTOREN

Am Hafen von Altwarp wächst ein neues Feriengebiet

Der Ausbau des Hafens, das neue Ferienhaus-Resort gleich gegenüber – das Fischerdorf Altwarp gibt Volldampf bei der Entwicklung des Tourismus.
Bürgermeisterin Inge Bocklage erklärt, welche Bedeutung der Hafenausbau für Altwarp hat.
Bürgermeisterin Inge Bocklage erklärt, welche Bedeutung der Hafenausbau für Altwarp hat. Simone Weirauch
Uwe und Jana Trinkus freuen sich über den Fördermittelbescheid von Staatssekretär Patrick Dahlemann.
Uwe und Jana Trinkus freuen sich über den Fördermittelbescheid von Staatssekretär Patrick Dahlemann. Simone Weirauch
Altwarp.

Es sollte nicht die Regel sein, dass er Geldgeschenke mitbringt, wenn er zum Dorfspaziergang kommt, sagt Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann. Doch auch in Altwarp hatte er Geschenke dabei – wie es sich für einen Besucher gehört. Bürgermeisterin Inge Bocklage kann die 49 000 Euro für die Gemeindekasse mehr als gut gebrauchen. Altwarp baut seinen Hafen aus, so dass dort bald jede Menge Schiffe anlegen können. Ohne Geld aus den verschiedensten Fördertöpfen könnte die Gemeinde dieses touristische Zukunftsprogramm nicht stemmen. „Dieses gute Projekt hat schon die alte Gemeindevertretung angeschoben, wir führen es nur weiter“, sagte Inge Bocklage, die seit einem Jahr Bürgermeisterin in ihrem Dorf ist.

Veranstaltungshaus und Spielplatz

Von den Altwarpern und Urlaubern, die zum Dorfspaziergang mit dem Staatssekretär gekommen sind, erhält sie dafür Applaus. Die touristische Entwicklung im Fischerdorf ist nun einmal unmittelbar mit dem Wasser und dem Hafen verbunden. Darum gibt es nach anfänglichem Zögern jetzt auch die volle Unterstützung der Gemeinde für das private Ferienhaus-Projekt einer jungen Altwarper Familie direkt gegenüber dem Hafen.

Das Land wiederum gibt 45 000 Euro Fördermittel für die Investoren Uwe und Jana Trinkus. Die freuten sich über den Bescheid ebenfalls sehr. Das Veranstaltungsgebäude und der Spielplatz in dem barrierefrei und nachhaltig konzipierten Ferien-Resort für Familien können auch von den Dorfbewohnern genutzt werden.

Doppelhäuser mit Wellnessbereich

Das erste von fünf Ferienhäusern, die im ersten Bauabschnitt vorgesehen sind, steht bereits. Im nächsten Schritt werden auch Doppelhäuser gebaut, deren Hälften durch einen Wellnessbereich miteinander verbunden sind, erklärt Uwe Trinkus. Die Idee dahinter: Kinder, Eltern und Großeltern können in diesen Quartieren gemeinsam Urlaub machen. Dahlemann erklärte: „Diese Region soll die erste vollständig barrierefreie Urlaubsregion Deutschlands werden.“ Weitere Projekte würden folgen – mehr wollte er jedoch noch nicht verraten.

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