TROTZ CORONA-VIRUS

Auf den Baustellen wird weiter geschuftet

Das öffentliche Leben steht in vielen Bereichen still – auch in der Haff-Region. Doch die Situation wirkt sich bisher nicht auf die aktuellen Bauvorhaben in der Stadt Ueckermünde aus.
Die Arbeiter packen auf den verschiedenen Baustellen in der Stadt Ueckermünde weiter an, so wie hier am Schwarzen Weg.
Die Arbeiter packen auf den verschiedenen Baustellen in der Stadt Ueckermünde weiter an, so wie hier am Schwarzen Weg. Christian Johner
Ueckermünde.

Ungeachtet der Corona-Krise schreiten die Bauprojekte in Ueckermünde wie geplant voran. „Aktuell laufen die Baumaßnahmen sehr gut. Die Bauarbeiter dürfen auf den Baustellen noch arbeiten. Für uns gibt es damit noch keine spürbaren Einschränkungen“, sagt der Bau- und Ordnungsamtsleiter der Stadt Ueckermünde, Sven Behnke. Am 9. April sollen die Leistungen des neu gestalteten Ueckerparks abgenommen werden. Das rund drei Millionen Euro teure Prestige-Projekt wird damit rechtzeitig vor dem Saisonbeginn fertig – nur, wann die neue Bühne auch eingeweiht wird, steht in den Sternen. Die Haff-Sail, die für Anfang Juni geplant war, fällt definitiv aus. Ob die Hafftage im Juli stattfinden können, ist noch offen (der Nordkurier berichtete).

Zu Verzögerungen kam es beim Straßenbau am Schwarzen Weg, jedoch nicht wegen des Coronavirus. „Arbeiten im Erdreich haben zu einer längeren Bauzeit geführt“, sagt Bauamtsleiter Behnke. Statt des eigentlich vorgesehenen Plans, die Arbeiten Ende des vergangenen Jahres zu beenden, ist nun der Mai als Termin anberaumt. Bereits vor einem Jahr hatten die Arbeiten am Schwarzen Weg als vorbereitende Maßnahme für den Ausbau der Belliner Straße begonnen. Die Regenentwässerung des Neubaus wird nämlich künftig ab dem Scheitelpunkt am Autohaus Krumnow über den Schwarzen Weg in den Köhnschen Kanal entwässern. Nach Angaben der Stadt wurde die dort liegende Betonleitung über die Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein Durchfluss kaum noch möglich war.

Verbesserung der Parksituation an Kita

Die neue Leitung soll das Problem langfristig beheben. Als letzte Arbeit ist derzeit der eigentliche Straßenbau im Gange. Ein einseitiger Gehweg und eine Fahrbahn aus Betonsteinen bilden die öffentliche Straße. Die Kosten für den Neubau des Schwarzen Weges, einschließlich der Planungsleistungen, betragen nach Angaben der Stadt mehr als 1,2 Millionen Euro. Rund ein Drittel der Kosten bezuschusst das Straßenbauamt Neustrelitz.

Keine Förderung gibt es für den Bau der Parkplätze und die Verkehrsneuordnung am Parkweg direkt an der Kita „Storchennest“. Seit einigen Jahren kämpft die Kitaleitung um eine ordentliche Parksituation, nun laufen die Arbeiten. Die Gesamtkosten einschließlich der Planungsleistungen betragen laut Stadt fast 140 000 Euro. Um überhaupt Parkplätze anordnen zu können, mussten in dem angrenzenden Park Bäume gefällt werden.

Neupflanzungen für Park

Neben den Parkplätzen wird auch die Straße, die noch aus alten Betonplatten aus DDR-Zeiten bestand, neu ausgebaut. „Aktuell wird die Trinkwasserleitung erneuert. Wir denken, dass wir nach Ostern mit den Pflasterarbeiten beginnen können“, sagt Sven Behnke. Der Park selbst soll laut Stadtverwaltung in den Folgejahren aufgewertet werden und durch Neupflanzungen sowie neue Nutzungsideen belebt werden. Die Parkdauer wird nach Fertigstellung begrenzt sein. Um den Durchgangsverkehr zu beruhigen und die Verkehrssicherheit vor der Kita zu erhöhen, soll der Parkweg nach dem Ausbau eine Sackgasse sein und aus Richtung Friedhof kommend nicht mehr komplett durchfahren werden können.

Fertig ist bereits der Bau einer neuen Buswartestelle am Schäferweg. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 15 600 Euro. Davon steuerte der Landkreis rund 4 500 Euro als Förderung bei.

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