IM ZWEITEN ANLAUF GESCHAFFT

Aussichtsturm am Fuchsberg steht endlich

Vom Fuchsberg bei Klepelshagen hat man einen wunderbaren Blick ins Land bis hin zum Galenbecker See. Jetzt steht dort wieder ein Aussichtsturm.
Mit einem schweren Kran wird der hölzerne Turm auf dem Fuchsberg aufgerichtet.
Mit einem schweren Kran wird der hölzerne Turm auf dem Fuchsberg aufgerichtet. Simone Weirauch
Passgenau rutscht der Turm im zweiten Anlauf aufs vorbereitete Fundament.
Passgenau rutscht der Turm im zweiten Anlauf aufs vorbereitete Fundament. Simone Weirauch
Klepelshagen.

Noch ein paar Tage bis Ostern. Das Wetter lädt zum Spaziergang, auch wenn die Luft noch kühl ist. Vom Fuchsberg bei Klepelshagen reicht der Blick weit ins Land. Der Galenbecker See ist am Horizont zu sehen, blau wie der wolkenlose Himmel. Radfahrer und Spaziergänger mögen diese Umschau vom Fuchsberg ins Land. Sie wird noch eindrucksvoller vom Aussichtsturm.

Ausgebauter Fußweg zum Turm derzeit gesperrt

Die alte Aussichtsplattform wurde vor zwei Jahren abgebaut. Jetzt steht endlich der neue Turm auf dem Fuchsberg. Und wenn die Monteure der Firma Makra-Bau am Donnerstag wie geplant die restlichen Arbeiten abschließen, dann können einheimische Ausflügler schon am Wochenende auf die vier Meter hohe Aussichtsplattform steigen und sich vom Blick in die frühlingshafte Landschaft ein bisschen trösten lassen dafür, dass der Familienbesuch zum Osterfest in diesem Jahr ausfallen muss. Der Leiter der Naturparkverwaltung, Jochen Elberskirch, weist jedoch darauf hin, dass der ausgebaute Fußweg durch den Wald zum Fuchsberg zurzeit gesperrt ist. Dort müssen erst Sturmschäden beseitigt werden, die Passanten bei der nächsten Windboe gefährden können.

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Auch Jochen Elberskirch ist froh, dass der Turm endlich steht. Schon im Herbst 2018 sollte der Aussichtsturm errichtet und mit einem Fest offiziell eingeweiht werden. Daraus wurde nichts, weil der schwere Kran, der für die Turmmontage gebraucht wird, die aufgeweichten Wege nicht passieren konnte. Darum musste die hölzerne Turmkonstruktion im Gut Klepelshagen liegend überwintern.

Bau mithilfe eines neuen Dübelsystems

Der erneute Anlauf hat nun geklappt: Der Kran hat den Fuchsberg erreicht, und der Turm wurde auf einem Rundballenanhänger hinaufgezogen. „Wir sind der Forschungsstation der Wildtierstiftung und dem Gut Klepelshagen für die Hilfe dankbar“, sagt Jochen Elberskirch. Der Turm ist ebenso konstruiert und gebaut wie der Aussichtsturm am Eggesiner See, der Anfang 2017 eingeweiht wurde. Bau und Montage des neuen Aussichtsturmes auf dem Fuchsberg kosten rund 58 000 Euro.

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Dieser Turmtyp wurde von einem Schweriner Holzbauspezialisten konzipiert. Beim Bau wird bewusst auf den direkten Kontakt von Bauteilen aus Holz und Metall verzichtet, da sich an derartigen Stellen Witterungsschäden ausbilden. Verbindungen werden stattdessen mit einem neuartigen Dübelsystem ausgeführt, das ein Schweriner Holzfachmann gemeinsam mit der Kröpeliner Holzbaufirma Makra-Bau entwickelte. Die Treppe zur Aussichtsplattform führt nun direkt unter der Plattform nach oben und ist so vor Regen und Feuchtigkeit geschützt.

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