Bei einer Versteigerung konnte sich Raik Neumann über sieben Räder freuen – gerne hätte er noch zwei weit
Bei einer Versteigerung konnte sich Raik Neumann über sieben Räder freuen – gerne hätte er noch zwei weitere mit nach Hause genommen. Fabian Beyer
Versteigerung in Ueckermünde

Bastler kauft gleich sieben Fahrräder

Ein Mann hat bei der Versteigerung von Fundsachen in Ueckermünde gleich mehrere Fahrräder erstanden. Was hat er damit vor?
Ueckermünde

Gleich sieben Fahrräder ersteigert hat ein Mann in Ueckermünde bei der Veräußerung von Fundsachen. Trotzdem schien Raik Neumann noch nicht zufrieden zu sein. „Ich wollte noch zwei mehr, aber weil mein Bruder und dessen Schwiegervater darauf geboten haben, hielt ich mich zurück“, sagt der 35-Jährige. Er war einer von knapp 15 Leuten, die zur öffentlichen Versteigerung von Fundsachen auf dem Stadtbauhof in Ueckermünde gekommen waren.

Zufrieden war Neumann mit den Preisen. So konnte er ein Fahrrad für gerade mal drei Euro ersteigern, beim teuersten wollte ihn niemand mehr bei 35 Euro überbieten. Insgesamt bezahlte er 108 Euro für die Zweiräder. Nachdem er sie mit seinem Vater in einem Anhänger in die Garage transportiert hat, wird er an den Rädern schrauben und basteln, um sie schließlich online zu verkaufen. „Das ist mein großes Hobby, und ich mache dabei noch Profit“, sagt der gelernte Tischler.

Insgesamt 40 Fahrräder stehen momentan in seiner Werkstatt, pro Woche kauft und verkauft Neumann im Schnitt zwei Räder. „Das ein oder andere bleibt entweder in der Familie, oder ich benutze es.“ An weiteren Gegenständen, die versteigert werden, zeigte der Ueckermünder hingegen kein Interesse. So gingen Brillen, Uhren und ein Handy (für einen Euro) an andere Bietende. Auf ein E-Bike und ein Pocket-Bike (Kindermotorrad) wollte – oder konnte – indes kein Besucher bieten. Hierfür war ein Mindestgebot von 400 Euro ausgeschrieben.

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