AGRAREXPERTIN DER CDU

Beate Schlupp fordert Obergrenze für Wölfe

Jetzt meldet sich die Politik zum mutmaßlichen Wolfs-massaker in Kuhlmorgen zu Wort: Die CDU-Landtags-abgeordnete Beate Schlupp hält es für notwendig, eine wissenschaftlich fundierte Bestandsobergrenze für Wölfe festzulegen. Auch für die Internethetzer hat sie eine klare Botschaft.
Jörg Foetzke Jörg Foetzke
In der Ueckermünder Heide haben offenbar Wölfe im Blutrausch zehn Stück Damwild getötet. In der CDU werden jetzt Forderungen nach einer Obergrenze für Wölfe laut.
In der Ueckermünder Heide haben offenbar Wölfe im Blutrausch zehn Stück Damwild getötet. In der CDU werden jetzt Forderungen nach einer Obergrenze für Wölfe laut. ZVG
Von einem „gezielten Kehlbiss“ kann hier keine Rede sein.
Von einem „gezielten Kehlbiss“ kann hier keine Rede sein. ZVG
Ist der Wolf hier durch das Tor geschlüpft? Die Eigentümer des Wildgatters in Kuhlmorgen wollen jetzt einen zweiten Zaun aus Stacheldraht ziehen.
Ist der Wolf hier durch das Tor geschlüpft? Die Eigentümer des Wildgatters in Kuhlmorgen wollen jetzt einen zweiten Zaun aus Stacheldraht ziehen. J. Foetzke
Vor einem Jahr: Die Tiere im Damwildgehege in Kuhlmorgen bei Stallberg warten sehnsüchtig auf wärmere Zeiten.
Vor einem Jahr: Die Tiere im Damwildgehege in Kuhlmorgen bei Stallberg warten sehnsüchtig auf wärmere Zeiten. NK-Archiv / G. Heyden
Pasewalk.

Die Pasewalker Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (CDU) sieht sich in ihren Ansichten nach dem Wolfsangriff in Kuhlmorgen bestätigt. Die Agrarexpertin der Christdemokraten in MV hält die Festlegung einer Bestandsobergrenze für Wölfe für sinnvoll. Denn angesichts der dynamisch wachsenden Wolfspopulation in MV und ganz Deutschland sei mit einer Erhöhung von Wolfsangriffen auf Nutztiere zu rechnen.

Todesdrohungen

Beate Schlupp befürchtet, dass die Suche nach einer Lösung dann noch schwerer wird, weil die Diskussionen zwischen Geschädigten und Wolfsbefürwortern schon jetzt kaum noch sachlich geführt werden. So bedrohten „Wolfsfreunde“ den Sohn des Besitzers der getöteten Tiere mit dem Tod, weil er sich vehement gegen die Ansiedlung des Wolfes in der Region ausgesprochen hatte.

„Ich hoffe, dass die Verfasser dieser unsäglichen Kommentare ermittelt werden können. Die Staatsanwaltschaft muss jetzt zügig ein Ermittlungsverfahren einleiten, das im Ergebnis hoffentlich zu einem Strafprozess mit deutlichen und abschreckenden Konsequenzen für die Internethetzer führt“, sagt Beate Schlupp dazu.

 

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