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Geplanter Verkauf

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Bewegung im Streit um Anglerheim in Torgelow

Hans-Jürgen Stumpf, der Vorsitzende des Angelvereins Grün-Weiß Torgelow, vor der Anglerheim-Gaststätte. Um die gibt es Ärger, weil die Stadt das Grundstück samt Gebäude an die Gaststätten-Pächterin verkaufen will. Stumpf ist der Meinung, dass der Stadt nur das Grundstück gehört, nicht aber das Gebäude.
Hans-Jürgen Stumpf, der Vorsitzende des Angelvereins Grün-Weiß Torgelow, vor der Anglerheim-Gaststätte. Um die gibt es Ärger, weil die Stadt das Grundstück samt Gebäude an die Gaststätten-Pächterin verkaufen will. Stumpf ist der Meinung, dass der Stadt nur das Grundstück gehört, nicht aber das Gebäude.
Holger Schacht/Archiv

Die Stadt Torgelow und der Angelverein Grün-Weiß sind beim Streit um den Verkauf der Anglerheim-Immobilie in Verhandlungen eingetreten. Der Verein droht wegen des Verkaufs der Stadt mit einer Klage.

Im Streit zwischen dem Angelverein Grün-Weiß und der Stadt Torgelow um die Anglerheim-Immobilie an der Wiesenstraße ist Bewegung gekommen. Hans-Jürgen Stumpf, Vorsitzender des Anglervereins: „Die Stadt hat uns angeboten, dass wir einen Teil des Grundstücks pachten können, auf denen Gebäude stehen, die wir nutzen könnten. Das Angebot haben wir abgelehnt, sind mit dem Grundstückszuschnitt noch nicht einverstanden.“

Vertreter der Stadt beschäftigen sich unterdessen mit einer Investitionsliste, die der Angelverein erstellt hat. Deren Mitglieder erneuerten in den vergangenen Jahren beim Anglerheim Dach, Fenster, Kläranlage, Pflaster, Stromleitungen, Heizungen und die Sanitäranlagen. Allein die Materialkosten dürften bei mehreren 10.000 Euro liegen. Möglich, dass die Stadt die 65 Vereinsmitglieder dafür finanziell entschädigen wird.

Der Hauptausschuss der Stadt hatte beschlossen, die Anglerheim-Immobilie an Gastronomin Grit Foth zu veräußern. Sie ist Pächterin der Gaststätte, garantiert deren Erhalt, was zu Torgelows Attraktivität als Standort beiträgt. Der Verein selbst nutzt nur zwei hintere Räume (70  Quadratmeter), die er wohl räumen muss, und könnte gegen den Deal klagen. Strittig ist, ob die Stadt das Anglerheim-Gebäude überhaupt verkaufen darf oder ob es dem Angelverein gehört.