WOHNUNGSBRAND

Feuerwehr rettet 18 Mieter in Ueckermünde

Eine umgerissene Petroleumlampe hat in Ueckermünde einen Wohnungsbrand verursacht. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.
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Eine im Schlaf umgerissene Petroleumlampe hat in der Nacht zum Sonntag in Ueckermünde einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst.
Eine im Schlaf umgerissene Petroleumlampe hat in der Nacht zum Sonntag in Ueckermünde einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Lutz Storbeck
Ueckermünde.

Eine Petroleumlampe hat in der Nacht zum Sonntag in Ueckermünde ein Feuer ausgelöst. Der Brand brach gegen 22.30 Uhr in der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses mit 12 Wohnungen in der Ispericher Straße aus. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, habe ein 49-jähriger Mieter die Lampe betrieben und sie vermutlich im Schlaf umgerissen.

Dadurch wurde die Inneneinrichtung entzündet. Die Zwei-Raum-Wohnung des Mannes geriet komplett in Brand und brannte aus. Durch die Löscharbeiten und die starke Rauchentwicklung wurden weitere Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen.

Betroffene Wohnungen zunächst nicht bewohnbar

Alle zwölf Wohnungen sind zunächst bis Montag nicht bewohnbar. Insgesamt wurden 18 Personen in Sicherheit gebracht. 13 Betroffene konnten sich selbstständig eine andere Unterkunft besorgen. Zwei Erwachsene und drei Kinder wurden durch die Stadt mit einer Bleibe versorgt.

Der Brandverursacher erlitt Verbrennungen am Arm. Er wurde im Ameos-Klinikum Ueckermünde stationär aufgenommen. Andere Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 90.000 Euro.

Zur Brandbekämpfung waren 23 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ueckermünde vor Ort. Der Anklamer Kriminaldauerdienst ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

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