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200 Ballen verbrannt

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Brennende Strohmiete löst Großeinsatz aus

Da war nichts mehr zu machen: Die Feuerwehrleute mussten die Strohmiete kontrolliert abbrennen lassen.
Da war nichts mehr zu machen: Die Feuerwehrleute mussten die Strohmiete kontrolliert abbrennen lassen.
Katja Richter

Eine brennende Strohmiete in Roggow bei Ueckermünde löste am Samstagabend einen Großeinsatz aus. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Region waren stundenlang im Löscheinsatz, mussten die Strohballen jedoch kontrolliert abbrennen lassen.

Beim Brand einer Strohmiete am Samstagabend im Landwirtschaftsbetrieb Tierproduktion Haffküste in Roggow bei Ueckermünde ist ein Schaden von 4000 Euro entstanden.

Nach der Alarmierung gegen 20.30 Uhr übernahm die Freiwillige Feuerwehr Eggesin die Einsatzleitung. Zuvor war zwar schon die Ueckermünder Wehr vor Ort gewesen, rückte aber wieder ab. Denn die Ueckermünder und Belliner Kameraden wurden noch zu einem weiteren Einsatz auf dem Ameos-Klinikgelände gerufen. Dort brannte im Keller ein Papierkorb. Nach Beendigung dieses Einsatzes fuhren sie direkt nach Roggow weiter. Alarmiert wurden ebenfalls die freiwilligen Feuerwehren Torgelow und Holländerei, die wenig später am Einsatzort eintrafen.

Die Löschwasserversorgung gestaltete sich schwierig, denn Wasser gab es dort nicht. Die Kameraden mussten einen Pendelverkehr einrichten und ihre Fahrzeuge immer wieder im nur wenige Kilometer entfernten Hoppenwalde betanken. Letztendlich mussten die Feuerwehrleute die Strohmiete kontrolliert abbrennen lassen. 200 Strohballen wurden vernichtet.

Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und nahm die Ermittlungen wegen des Verdachtes der Brandstiftung auf.

Die Polizei bittet Zeugen, sich an das örtlich zuständige Polizeirevier in Ueckermünde unter Telefon 039771/82-224, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Dieser Artikel wurde am Montag, den 27. November 2017 aktualisiert.