GERD WALTHER

Bürgermeister aus der Psychiatrie entlassen

Drei Nächte verbrachte Ueckermündes suspendierter Bürgermeister Gerd Walther in einer psychiatrischen Klinik. Nun wurde er entlassen. Und er erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizeikräfte.
Carsten Schönebeck Carsten Schönebeck
Gerd Walther hatte vor einigen Monaten sein Drogenproblem öffentlich gemacht. Seitdem wird gegen ihn ermittelt.
Gerd Walther hatte vor einigen Monaten sein Drogenproblem öffentlich gemacht. Seitdem wird gegen ihn ermittelt. NK-Archiv
Ueckermünde.

Gerd Walther, suspendierter Bürgermeister von Ueckermünde, wurde am Sonntag aus der psychiatrischen Abteilung der örtlichen Klinik entlassen. In einem Schreiben, das dem Nordkurier vorliegt, erhebt Walther schwere Vorwürfe gegen Polizeikräfte im Zusammenhang mit seiner Festnahme und Zwangseinweisung in der vergangenen Woche.

Nachbarn hatten am Donnerstagmorgen den Notruf gewählt, unter anderem weil Walther über Stunden auf seinem Grundstück in der Gemeinde Vogelsang-Warsin rumgebrüllt haben soll. Die Notärztin verfügte vor Ort die Zwangseinweisung. Walther widersetzte sich und wurde schließlich von der Polizei überwältigt.

Monate Ermittlungen gegen Gerd Walther

Im Zuge der Geschehnisse am Donnerstagmorgen wurden mehrere Strafanzeigen gegen ihn erstattet. Schon seit Monaten wird gegen ihn wegen möglicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

In dem Schreiben, dass Gerd Walther am Sonntag per Mail verschickte, verweist er auf dauernde Konflikte mit Anwohnern seines Wohnortes, von denen er sich bedroht sieht.

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