Feierlicher Appell in der Torgelower Greifenkaserne: Das Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg  beendete sein
Feierlicher Appell in der Torgelower Greifenkaserne: Das Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg beendete seine Amtshilfe bei der Corona-Bekämpfung. Rund 400 Ärzte und weiteres medizinisches Fachpersonal waren 18 Monate dafür im Einsatz. Simone Weirauch
Oberfeldarzt Dr. Peter Arndt (links) wird diesen Einsatz nie vergessen.
Oberfeldarzt Dr. Peter Arndt (links) wird diesen Einsatz nie vergessen. Simone Weirauch
Appell zur Beendung der Amtshilfe durch Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg in der Torgelower Greifenkasern
Appell zur Beendung der Amtshilfe durch Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg in der Torgelower Greifenkaserne Simone Weirauch
Flottenarzt Dr. Andreas Dierich leitete den Appell. Er lobte die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Flottenarzt Dr. Andreas Dierich leitete den Appell. Er lobte die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Simone Weirauch
Dank an die Truppe

▶ Bundeswehr beendet feierlich die Corona-Amtshilfe in MV

Die Frauen und Männer in Uniform, die Kreise und Kommunen im Kampf gegen die Corona-Pandemie 18 Monate unterstützt haben, beenden jetzt ihre Amtshilfe.
Torgelow

Sie gehören zu den Helden der Corona-Zeit: die Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. In diesen Tagen geht ihr wohl ungewöhnlichster Einsatz zu Ende. Bei einem feierlichen Appell in der Torgelower Greifenkaserne nahmen die Helfer in Uniform vom Sanitätsunterstützungszentrum Neubrandenburg den Dank vor der Truppe entgegen.

Kreise und Kommunen unterstützt

Rund 400 Ärzte und medizinisches Fachpersonal haben seit März 2020 bei zehn Amtshilfeverfahren das Land, Kreise und Kommunen im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützt. Als erster bat der Landkreis Vorpommern-Greifswald um die Hilfe der Bundeswehr, erinnert Vize-Landrat Dietger Wille (CDU). „Was dann an zivil-militärischer Zusammenarbeit geleistet wurde, ist beispiellos.” Dazu gehörten vor allem die mobilen und stationären Abstrichzentren, die Einsätze in Alten- und Pflegeheimen und schließlich der Aufbau und die Leitung der Impfzentren in Pasewalk und Parchim.

„Am 28. Dezember ging nach nur zweiwöchiger Aufbauarbeit in der Weihnachtszeit das Pasewalker Impfzentrum in Betrieb”, erinnerte Dietger Wille. Er dankte der Bundeswehr für die verlässliche und wirksame Hilfe. Allein im Impfzentrum Pasewalk wurden 51.745 Impfungen verabreicht. Insgesamt konnten mit Hilfe der Bundeswehr 100.000 Menschen im Land geimpft werden. Der Einsatz der Soldaten habe die Akzeptanz der Bundeswehr in der Region weiter gesteigert. „Durch ihren beherzten Einsatz sind sie zum Sympathieträger geworden”, versichert Wille.

Dass diese vertrauensvolle Beziehung, die im Einsatz gegen die Pandemie gewachsen ist, auch darüber hinaus Bestand haben wird, dessen ist sich Brigadegeneral Markus Kurczyk, Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, sicher. „Es ist an der Zeit, über Heimatschutz in allen Facetten zu reden”, sagte er. Bereits im Oktober werde es ein Symposium mit allen Partnern der Blaulichtorganisationen geben.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte zur Unterstützung durch die Bundeswehr ein Video erstellt:

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