FÖRDER-DISKUSSION

CDU will Kulturspeicher mit Zuschuss helfen

In der nächsten Sitzung des Ueckermünder Sozialausschusses geht es erneut um die Zukunft des Kulturspeichers. Diskutiert wird vor allem über die Höhe der Unterstützung.
Bekommt der Kulturspeicherverein einen Zuschuss von der Stadt? Und wenn ja, wie hoch fällt er aus?
Bekommt der Kulturspeicherverein einen Zuschuss von der Stadt? Und wenn ja, wie hoch fällt er aus? NK-Archiv
Ueckermünde.

Die CDU hat als erste Fraktion in Ueckermünde einen Antrag zur Zukunft des Kulturspeichers gestellt. Dabei geht es um einen jährlichen Zuschuss der Stadt an den Kulturspeicherverein in Höhe von 5000 Euro ab dem Haushaltsjahr 2021. Der Verein betreibt und besitzt das Haus und kämpft schon seit geraumer Zeit ums finanzielle Überleben.

Zunächst wird sich der Sozialausschuss am Donnerstag mit dem Zuschuss für den Verein beschäftigen. „Der Verein trägt großen Anteil an kulturellen Angeboten im Seebad Ueckermünde selbst, aber auch in der Region. Die Angebote sind vielfältig und decken einen großen Bedarf dieser Veranstaltungen ab“, lautet die Formulierung in dem Antrag der CDU, die damit die finanzielle Leistungsfähigkeit stärken und sichern will.

80 000 Euro pro Jahr nötig

Dass sich die Stadtverwaltung, die Stadtvertreter und die Mitglieder in den verschiedenen Ausschüssen zum Kulturspeicher bekennen, darauf warten die Verantwortlichen des Kulturspeichervereins schon länger. 80 000 Euro im Jahr benötigt der Verein, um die Personalkosten mit einer vollen und zwei halben Arbeitsstellen abzudecken. Eine Förderung in Höhe von 60 000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds ist zumindest für ein Jahr bis zum 31. Oktober 2020 gesichert. Ein zweites Jahr steht in Aussicht.

Um die Kosten abzudecken, hatte der Verein aber auf 15 000 Euro statt auf 5000 Euro von der Stadt gehofft. „Es muss betont werden, dass der Stadt Ueckermünde durchaus die finanziellen Bedarfe des Vereins bekannt sind, gleichzeitig aber auch im Rahmen der Fürsorgepflicht gegenüber anderen in der Stadt tätigen Vereine abgewägt werden muss, ob und in welchem Maße finanzielle Unterstützungen zur Verfügung gestellt werden“, heißt es in dem CDU-Antrag.

Vereins soll Haushalt offenlegen

Um das Geld zu bekommen, muss der Kulturspeicherverein darüber hinaus eine Gegenleistung erbringen. „Voraussetzung für die Auszahlung der Förderung ist die bereitwillige und umfassende Darstellung des Finanzhaushaltes mit den einzelnen Geschäftsfeldern bis zum31. Juli eines jeden Jahres“, heißt es in der Beschlussvorlage. Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob die Entsendung eines Stadtvertreters in den Vorstand des Vereins durch Wahl desselben rechtlich möglich ist. „Dies ist mit dem Vorstand des Vereins kurzfristig abzustimmen“, heißt es im CDU-Antrag.

Der Sozialausschuss kommt am Donnerstag um 17 Uhr im Beratungsraum 314 im Rathaus zusammen.

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