Abstimmung
Das ist das Wort des Jahres am Haff

Happy couple getting keys from salesman
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NK Montage

Die Debatte um den Ex-Bürgermeister Gerd Walther hat viele Menschen rund um Ueckermünde bewegt. Das „Wort des Jahres 2018” spiegelt das wider.

Vier Begriffe gingen in das Rennen, um das „Wort des Jahres 2018“ am Haff zu werden, und Sie, liebe Leser, waren aufgerufen, darüber abzustimmen. Zur Wahl standen: „Holzhaufen“ – eine wenig schmeichelhafte Bezeichnung für die immer noch nicht fahrbereite Pommernkogge, die den Einsatz der Ehrenamtlichen für dieses besondere Schiff aber nicht schmälern soll. Des Weiteren stand der Begriff „Drogenbeichte“ zur Wahl – ein Begriff, der an die lange Auseinandersetzung zwischen der Stadtvertretung Ueckermünde und ihrem Ex-Bürgermeister Gerd Walther erinnert, welcher nach verschiedenen Eskapaden im März 2018 von seinem Posten freigestellt worden ist.

Als nächstes Wort stand zur Wahl der „Seiteneinsteiger“, weil der Fachkräftemangel auch bei uns am Haff dazu führt, dass Leute aus anderen Berufen plötzlich umsteigen und als Altenpfleger arbeiten. Einige Leser meinten jedoch zu diesem Wort, dass es keineswegs diskriminierend gebraucht werden sollte. Ohne mutigen Umsteiger würde sicher so manche Arbeit auch hier in Vorpommern einfach liegen bleiben.

Berichterstattung verfolgt

Und dann gab es noch den Begriff „Außenstelle“, der zur Wahl stand. Er symbolisiert den Erfolg im Kampf von Bürgern um den Erhalt einer Außenstelle des Landkreises in Ueckermünde und erinnert an eine mit Lachen quittierte Äußerung von Ex-Landrätin Barbara Syrbe, die im Disput sagte „Niemand hat die Absicht, eine Außenstelle zu schließen“.

Sie, liebe Leser, haben fleißig abgestimmt und „Drogenbeichte“ zum Wort des Jahres 2018 auserkoren. Mit nur knappem Vorsprung vor dem Wort „Außenstelle“ belegte es ersten Platz. Dann folgen „Seiteneinsteiger“ und „Holzhaufen“, die offenbar weniger gefielen.

Aus den eingesandten Coupons haben wir die Zuschrift von Lisa Wegner aus Ueckermünde gezogen. Sie gewinnt den Büchergutschein im Wert von 25 Euro, den die Friedrich-Wagner-Buchhandlung als Preis zur Verfügung stellt. Herzlichen Glückwunsch! Für das Wort „Drogenbeichte“ habe sie sich entschieden, weil sie aufmerksam die Berichterstattung über Gerd Walther verfolgt hat, sagte Lisa Wegner. Dieses Thema habe die Ueckermünder eine lange Zeit beschäftigt, es ging schließlich um den Bürgermeister.