RIESEN-PARTY

Das waren die 55. Ueckermünder Hafftage

Mehr Sommer geht nicht – aber nicht nur das Wetter hat die Besucher der 55. Hafftage in Ueckermünde so richtig verwöhnt. Das Programm prickelte bis zum Finale.
Simone Weirauch Simone Weirauch
Badenixen in Aktion: Beim Bootskorso im Stadthafen wurde auf einigen Booten richtig Stimmung gemacht.
Badenixen in Aktion: Beim Bootskorso im Stadthafen wurde auf einigen Booten richtig Stimmung gemacht. Simone Weirauch
Eindrucksvolle Bilder: Die kleinen, geschmückten Segler fahren an der mächtigen Pommernkogge vorbei.
Eindrucksvolle Bilder: Die kleinen, geschmückten Segler fahren an der mächtigen Pommernkogge vorbei. Simone Weirauch
Heiße Aktion: Die Ueckermünder Feuerwehr führt einen Rettungseinsatz beim Verkehrsunfall vor.  
Heiße Aktion: Die Ueckermünder Feuerwehr führt einen Rettungseinsatz beim Verkehrsunfall vor. Sven Behnke
Riesige Stimmung: Der Ueckerpark ist zum Karat-Konzert rammelvoll. 
Riesige Stimmung: Der Ueckerpark ist zum Karat-Konzert rammelvoll. Christopher Niemann
Lieder zum Mitsingen: Die Kultband Karat begeistert seine Fans mit alten und neuen Hits.  
Lieder zum Mitsingen: Die Kultband Karat begeistert seine Fans mit alten und neuen Hits. Christopher Niemann
Perfekter Ausblick vom Riesenrad.
Perfekter Ausblick vom Riesenrad. Christopher Niemann
Ueckermünde.

55 Jahre und kein bisschen leiser – am dritten Juli-Wochenende ging es in Ueckermünde auch in diesem Jahr wieder drei Tage lang heiß her. Die Hafftage schließen auch immer die Abende und die Nächte ein. Die Haffabende begannen traditionell rockig. „Karat“ spielte ohne Pause bis zum Feuerwerk durch. Natürlich erklangen auch „Über sieben Brücken“ und „Schwanenkönig“, die alten Hits der Band, die jeder mitsingen kann. Die Partystimmung im Ueckerpark schwappte vom Freitag auf den Samstag und Sonntag über – perfekte Sommerabende mit guter Musik, Cocktails und Freunden. Zum Glück war es abends nicht mehr ganz so heiß.

Die großen Schiffe waren der Publikumsmagnet

Wer tagsüber die Hitze nicht scheute, konnte bei den Hafftagen wie gewohnt durch den Ueckerpark bummeln, sich auf dem Rummel amüsieren, den Trabis unter die Motorhaube schauen, die Feuerwehrleute beim Rettungseinsatz bewundern oder einfach dem Programm an der Ueckerparkbühne zusehen. Im Stadthafen gab es jede Menge Maritimes zu entdecken. Wer sich an frühere Hafftage erinnert, weiß, dass die großen Schiffe immer ein Publikumsmagnet waren. So ist es auch heute noch.

Das polnische Marineschiff „Jamno“ findet seit sechs Jahren verlässlich den Weg von Swinemünde nach Ueckermünde, und die Besatzung begrüßt immer wieder gern neugierige Gäste an Bord. Auch die „Strelasund“, das Gewässerüberwachungs- und Ölfangschiff das Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt, lag wieder im Stadthafen. Viele Gäste der Hafftage nutzten die Möglichkeit, sich an Bord der Schiffe umzusehen und die Besatzung mit Fragen zu löchern. Ein paar Schritte weiter lag auch die Pommernkogge „Ucra“ im Stadthafen. Wer sie besichtigte, unternahm zugleich eine Geschichtsreise ins Mittelalter.

Die Kanoniere machten ordentlich Krach

An eine bis ins Mittelalter reichende Tradition erinnerten auch die Böllerschüsse der Schwarzpulverkanoniere, die wieder am neuen Bollwerk ihr Biwak aufgeschlagen hatten. Zum Glück sind die Böllerzeiten im Programm der Hafftage extra vermerkt, sodass sich jeder auf den ohrenbetäubenden Lärm einstellen konnte. So mancher Besucher nahm die Böllerlagen zu Anlass, zum Neuen Bollwerk zu wandern und das Biwak zu besuchen.

 

 

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