Ronny Stieg würde als Bürgermeister mehr Menschen in die Randowstadt locken wollen.
Ronny Stieg würde als Bürgermeister mehr Menschen in die Randowstadt locken wollen. ZVG
Kandidat

Das würde Ronny Stieg als Eggesiner Bürgermeister anpacken

Die Eggesiner wählen am 15. Mai einen neuen Bürgermeister und Verwaltungschef. Fünf Kandidaten haben sich um dieses Amt beworben. Wir stellen sie vor. Heute: Ronny Stieg (parteilos)
Eggesin

Nicht nur reden, sondern auch was tun. Das treibt Ronny Stieg an, einen der fünf Kandidaten, die für die Bürgermeisterwahl in Eggesin antreten. „Ich habe große Lust, mich für meine Wahlheimat zu engagieren“, betont der 50-Jährige. Bekannt ist er wohl vor allem den Fußballfreunden der Region. Immerhin ist er der Geschäftsführer des FSV Einheit Ueckermünde und hat schon deshalb einen Bekanntheitsgrad. Seine Brötchen verdient Ronny Stieg als Angestellter bei der Firma Haff-Dichtungen.

Ein gebürtiger Eggesiner ist Stieg aber nicht. Er lebt seit 1993 in der Randowstadt, ist verheiratet und hat eine Tochter. Die wurde 1995 geboren und ist nun schon längst den Kinderschuhen entwachsen. „Sie ist ruhig und sicher aufgewachsen“, sagt Stieg, unter super Bedingungen und wird demnächst auch Mutter. Nicht zuletzt deswegen hat sich der 50-Jährige entschlossen, in den Kampf um den Bürgermeisterposten zu gehen. „Ich will alles dafür tun, dass unser Enkel auch so aufwachsen kann, unter den besten Bedingungen, so wie unsere Tochter auch.“

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Familie ist ihm sehr wichtig

Überhaupt sei ihm seine Familie sehr wichtig. Darum habe er vor seiner Kandidatur zuerst mit Ehefrau Diana gesprochen, die seit vielen Jahren als Tagesmutti arbeitet. „Wir haben lange überlegt, und ich kann sagen, sie steht voll hinter mir“, sagt der Eggesiner.

Sollte es mit einem Wahlsieg klappen, dann würde er gar nicht so viel anders machen als der jetzige Amtsinhaber. „Aus meiner Sicht steht Eggesin ganz gut da, insofern kann der Bürgermeister nicht so viel falsch gemacht haben“, sagt Ronny Stieg. Das ließe sich am Thema kommunale Entschuldung gut festmachen. Seinen Informationen nach braucht Eggesin noch etwa vier Jahre, um schuldenfrei zu sein. Die Stadt ist also auf einem guten Weg.

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Würde sich für die Ansiedlung von Firmen einsetzen

Inhaltlich würde sich Stieg dafür einsetzen, mehr Leute in die Randowstadt zu locken. Unter anderem mit der Ansiedlung von Firmen und den damit verbundenen Arbeitsplätzen. Nutzen würde er auch die Vorteile vom Amt „Am Stettiner Haff“. Denn Eggesin sei zwar keine Touristenstadt, aber die Region, das Umfeld, habe für Urlauber und andere Gäste viel zu bieten. „Da würde eine Symbiose gut funktionieren“, sagt der Kandidat. Er würde sich für die jüngeren Eggesiner stark machen, darüber aber die ältere Generation keinesfalls vergessen. „Schließlich hat sie Eggesin aufgebaut.“

Wichtig wäre für ihn die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. „Da sehe ich gar keine Probleme“, sagt Ronny Stieg. Als Sportler würde er in dieser Zusammenarbeit auf Fairness setzen. Das gelte auch für die Parteien, die in der Eggesiner Stadtvertretung mitarbeiten. „Wenn es von dort gute Ideen gibt, dann würde ich die unterstützen, egal, aus welcher Fraktion die Vorschläge kommen“, sagt Ronny Stieg. Eine gedeihliche Zusammenarbeit aller für das Wohl seiner Stadt, das ist das, was der 50-Jährige umsetzen würde – gesetzt den Fall, er kann die Wahl des Eggesiner Stadtoberhauptes für sich entscheiden.

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Welches ist Ihr Lieblingsplatz in Eggesin?

In Eggesin gibt‘s viele schöne Plätze.

Wo gefällt Ihnen in der Stadt gar nicht?

Das alte Militärforstgebäude – schlechter erster Eggesin-Eindruck.

Was ist Ihre größte Stärke?

Organisation, Planung, Menschen für etwas begeistern.

Was ist Ihre größte Schwäche?

Ungeduld, Verbissenheit, wenn Kleinigkeiten ewig dauern.

Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Wir müssten mal ... .

Was können Sie nur mit Humor ertragen?

Verbohrte deutsche Funktionäre im Rentenalter.

Was machen Sie am liebsten?

Ich genieße es, mal abschalten zu können.

Wo kaufen Sie am liebsten ein?

Ich kaufe nicht gerne ein.

Drei Dinge, die Sie im Kühlschrank haben?

Käse, Wurst und Eis

Wenn Sie noch mal 20 wären, was täten Sie dann?

Kaum anderes, als ich getan habe.

Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?

Mit niemandem, warum auch.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Erinnerungen“ von Alfred von Tirpitz.

Was ist Glück für Sie?

Nach Hause kommen zu meiner Frau.

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