Eisengießerei lagert Abteilung aus

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Den meisten Putzern droht die Arbeitslosigkeit

Für die meisten ist Schluss: 27 der 32 Torgelower Putzer erhielten die Kündigung. Sie hatten das Vertragsangebot aus Rheinland-Pfalz ausgeschlagen.
Für die meisten ist Schluss: 27 der 32 Torgelower Putzer erhielten die Kündigung. Sie hatten das Vertragsangebot aus Rheinland-Pfalz ausgeschlagen.
NK-Archiv

Die Auslagerung der Putzerei in der Torgelower Eisengießerei hat für Aufregung in der Region gesorgt. Die Mitarbeiter hätten in eine andere Firma wechseln können. Aber wollen sie das auch?

Die meisten der so genannten Putzer der Eisengießerei Torgelow, die von der Auslagerung der Abteilung betroffen waren, haben den Übergang in die neue Dienstleisterfirma FP Foundry Personal GmbH mit Sitz in Mülheim-Kärlich abgelehnt.

Wechsel oder Kündigung

Nach Angaben von Gökhan Basibüyük, Geschäftsführer des Unternehmens aus Rheinland-Pfalz, haben lediglich fünf Mitarbeiter aus der einstigen Torgelower Putzerei das Vertragsangebot der FP Foundry Personal GmbH angenommen. Das sei schade, weil man wirklich gute Mitarbeiter suche. Basibüyük hatte auch damit geworben, dass die Männer aus Torgelow in seinem Unternehmen sogar mehr Geld verdienen könnten als in der Eisengießerei. Dass die Mitarbeiter jedoch immer am Standort Torgelow tätig sein würden, konnte die Geschäftsführung schon im Oktober nicht garantieren. „Wenn es dort keine Arbeit gibt, werden die Mitarbeiter auf Montage gehen.”, hieß es. Insgesamt waren von der Auslagerung 32 Putzer betroffen, den meisten droht nun die Arbeitslosigkeit.

Peter Krumhoff, Geschäftsführer des Torgelower Gießerei-Unternehmens, erklärte auf Nordkurier-Nachfrage, dass diejenigen Putzer, die nicht gewechselt seien, bereits gekündigt worden seien beziehungsweise noch gekündigt werden.

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